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Buchbesprechung/en und Rezensionen auf andere Art….bei ebooksofa - Unsere Lesungen informieren Sie!


31. März 2011

Niedertracht: Alpenkrimi

Heutiger Buchtipp von ebooksofa ist…

Niedertracht: Alpenkrimi

Unverb. Preisempf.: EUR 8,99

Preis: EUR 6,00

30. März 2011

Stimmen im Nachgang zur Leipziger Buchmesse 2011……

Stimmen im Nachgang zur Leipziger Buchmesse 2011……

3sat, Frank Herda (Presseredakteur)

 

Wir laden jedes Jahr etwa 30 Autoren an unseren Stand ein. Und im Moment haben wir 550 Minuten Programm in 3sat über die Leipziger Buchmesse. Die Sendezeit haben wir in den Jahren ausgebaut, und 2011 ist noch mehr dazugekommen. Es ist unsere Ambition, einen Überblick zu geben, was auf der Leipziger Buchmesse und in den Bereichen Belletristik, Sachbuch und Lyrik passiert, und wohin sich der Trend im Buchwesen bewegt. In Leipzig sind Autor, Leser und Verlag sehr dicht beieinander, wie man es ansonsten selten erlebt. So soll es sein. Bücher sollen an den Menschen sein.“

 

Aufbau Verlag, Tom Erben (Geschäftsführer)

Wir sind zur Leipziger Buchmesse gekommen, um Leser glücklich zu machen. Ich sage das bewusst, da die Leipziger Buchmesse für uns eine Publikumsmesse ist, in deren Zentrum das Gespräch zwischen Autor, Leser und Käufer steht. Bei den Veranstaltungen haben wir tollen Zulauf. Die Resonanz ist hervorragend. Das Leipziger Publikum ist großartig. Von daher ist die Bedeutung der Leipziger Buchmesse sehr hoch einzuschätzen.“

 

Bastei Lübbe Verlag, Klaus Kluge (Geschäftsführer)

Die Leipziger Buchmesse ist sehr wichtig für unser Marketing, weil zu diesem Zeitpunkt die wichtigsten Frühjahrsnovitäten herauskommen und man sofort sehen kann, ob die Bücher funktionieren. Wir bekommen erste Rückmeldungen aus dem Handel und erfahren, wie der Leser darauf reagiert. Wir sind mit dem Messeverlauf sehr zufrieden – wie jedes Jahr! Es ist eine ganz tolle Stimmung hier.“

 

Breitkopf und Härtel, Annekathrin Mascus (Vertriebsleiterin)

„Als Leipziger Verlag stellen wir natürlich gern in Leipzig aus. Mir gefällt das Areal mit den Musikverlagen, das durch den Hallenwechsel deutlich an Bedeutung gewonnen hat und intensiv wahrgenommen wird. Sehr schön ist das Klangquartier mit seinen Veranstaltungen.“

 

Conrad Stein, Marie-Luise Großelohmann (Geschäftsführerin)

Unser Ziel war es, unseren Bekanntheitsgrad zu erhöhen und Kontakte zu knüpfen. Unsere Bücher stehen in wenigen Buchhandlungen. Deswegen ist der Messeauftritt für uns ziemlich wichtig. Wir sind mit dem Messeverlauf zufrieden. Schön ist hier der persönliche Kontakt mit Kunden.“

 

 Cornelsen Schulverlage, Michael Nath (Vertriebsleiter Ost)

Die Leipziger Buchmesse ist zunehmend wichtig für uns, da wir unsere Zielgruppe, die östlichen Bundesländer, fast geschlossen vorfinden. An der Messe mögen wir die große Resonanz und die Identifikation der Leipziger mit dieser Veranstaltung.

 

Diogenes Verlag, Ruth Geiger (Pressesprecherin)

Die Leipziger Buchmesse ist unsere Lieblingsmesse. Weil sie die Messe ist, wo wirklich Literatur stattfindet. Leipzig liest’ ist unschlagbar und einzigartig!“

Dittrich Verlag (edition Balkan), Rebecca Ellsäßer (Pressereferentin)

Wir sind ein sehr kleiner Verlag und freuen uns, dass wir durch den Serbien-Schwerpunkt viel Aufmerksamkeit bekommen. Unsere serbischen Autoren sind beim Publikum und den Medienvertretern äußert gefragt, so dass unsere Erwartungen an die Leipziger Buchmesse mehr als erfüllt wurden. Die Mischung aus Fach- und Publikumsmesse finden wir sehr spannend, weil wir direkten Kontakt zum Endverbraucher haben. Wir können die Zielgruppe beobachten. Und wegen der vielen Lesungen ist die Messe im Vergleich zu anderen viel lebendiger. Wir freuen uns jedes Mal wieder, hier zu sein.“

Droemer und Knaur Verlag, Timothy Sonderhüsken (Lektor)

Ich mag besonders an der Leipziger Buchmesse, dass sie eine ganz bunte Mischung ist. Als Lektor für den Bereich Fantasy faszinieren mich die Cosplayer und ihre unglaublichen Kostüme. In Leipzig kann man sehr leicht mit der jungen Zielgruppe ins Gespräch kommen. Das macht es einfacher, sie besser zu verstehen, zu sehen, wie sie 'ticken' und welche Ansprüche sie an die Produkte haben, die wir für sie herstellen. Allerdings hätte ich bei dem Publikumsandrang gerne ein Hovercraft, um mich schneller durch die Gänge bewegen zu können.“

Ernst Klett Verlag, Gabriela Carmanns (Vertriebsleiterin)

„Die Leipziger Buchmesse ist zentraler Bestandteil unserer Marketingaktivitäten und für uns die Bildungsmesse der östlichen Bundesländer.

Feder und Schwert, Oliver Graute (Verlagssprecher)

Die Leipziger Buchmesse hat für uns im Vergleich zu anderen Messen den höchsten Stellenwert, da sie eine Publikumsmesse ist. Wir haben seit Jahren eine treue Leserschaft, die jedes Jahr auf der Messe direkt den Kontakt zu uns sucht, um zu sehen, was wir Neues haben. Neben der Pflege des Kundenkontakts wollen wir auf der Messe unseren Bekanntheitsgrad steigern, Kontakte mit Buchhandel, Bibliotheken und Schulen knüpfen. Mir gefällt besonders an der Leipziger Buchmesse, dass das Publikum ein sehr wissbegieriges ist.“ 

Folio Verlag, Ludwig Paulmichl (Geschäftsführer)

Das Schwerpunktthema Serbien hilft uns, medial präsenter zu sein. Durch die Leipziger Buchmesse waren über unsere serbischen Autoren Berichte in allen Tageszeitungen. Die Messe ist für uns hervorragend gelaufen. Noch besser, als wir erwartet haben.“

 

Frankfurter Allgemeine, Grit Lorenz (Pressereferentin)

Nach zwei Jahren Messeabstinenz sind wir mit großen Hoffnungen auf die Leipziger Messe gekommen und alle Erwartungen haben sich erfüllt.“

Frankfurter Rundschau, Thomas Altendorf (Koordinator Literaturvermarktung)

Die Frankfurter Rundschau ist aus Repräsentationszwecken auf der Leipziger Buchmesse. Das Ziel ist, durch eine verstärkte Anzahl von Lesungen und Veranstaltungen am Stand mehr Leute auf uns aufmerksam zu machen. Mit der Zunahme unserer Veranstaltungen in diesem Jahr sammeln sich die Leute. Die Aufmerksamkeit, die wir erreichen, ist sehr gut. Und unsere Erwartungen haben sich positiv erfüllt. Die Leipziger Buchmesse ist zu 80 Prozent eine Publikumsmesse. Wir erreichen dadurch andere Leute: den sogenannten Durchschnittsleser. Da die Frankfurter Rundschau nicht gerade groß in den neuen Bundesländern beheimatet ist, sehe ich darin eine gute Marketingmöglichkeit.“

Furore Verlag, Sabine Kemna (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)

Wir finden, dass die Messe gut organisiert ist und sehr auf unsere Wünsche eingegangen wird. Es ist eine wunderbare Idee, in der Musikstadt Leipzig auf der Leipziger Buchmesse einen eigenen Bereich für Musikverlage zu etablieren. Das bringt viele neue Besucher.

Gemeinschaftsstand Bildung "spielen&lernen", Dr. Ing. Uwe Kaiser (Geschäftsführer)

„Wir sind nach Leipzig gekommen, um unsere multimediale Lernsoftware vorzustellen und neue Kontakt zu knüpfen. Auf der Leipziger Buchmesse präsent zu sein, ist für uns wichtig.

Gräfe und Unzer, Torsten Krull (Verkaufsleiter)

 Die Leipziger Buchmesse ist sowohl regional, als auch überregional besonders attraktiv. Während der Messe kann man gut Beziehungen pflegen, Follow ups von laufenden Projekten machen und den Verlag als Marke anschaulich darstellen. An der Leipziger Buchmesse mögen wir besonders den regen Publikumsverkehr, den direkten Austausch mit

dem Leser und die entspannte Stimmung.



Internationale Musikverlage Hans Sikorski GmbH & Co. KG,

Dr. Helmuth Kreysing (Lektoratsleitung)

Wir sind zum ersten Mal dabei und sehr zufrieden. Denn wir haben viel Publikums- und Endkundenkontakt. Die Leipziger Buchmesse hat für die Musikverlagsbranche eine steigende Bedeutung und es freut uns, so kompetent und flexibel betreut zu werden. Wir treffen auf ein anspruchsvolles und sehr interessiertes Publikum, und die Einbindung des Bereiches in die Musikstadt Leipzig ist dabei von großem Vorteil.“

Kiepenheuer & Witsch, Reinhold Joppich (Vertriebsleiter)

In Leipzig stehen das Buch, der Autor und das Publikum im Mittelpunkt. Von daher kommen wir immer sehr gerne und stets mit positiven Erwartungen nach Leipzig. Unser Fazit der Leipziger Buchmesse: großer Andrang am Stand, gute Reaktionen des Publikums, die Autoren sind begeistert. Leipzig ist verkaufsfördernd.“

Kunstanstifter Verlag, Suse Thiermfelder (Verlegerin)

„Messen sind unsere Hauptmarketingaktivität. Schön an Leipzig ist die Mischung aus Fach- und Publikumsmesse. Sie sorgt für Abwechslung. In Leipzig herrscht eine freundliche, familiäre Atmosphäre. Außerdem sind hier alle nett: die Mitarbeiter, Organisatoren und Taxifahrer.



Leipziger Literaturverlag, Viktor Kalinke (Herausgeber)

 

Durch unseren Schwerpunkt Serbien haben wir vermehrten Kontakt zu Publikum und Medienvertretern. Was eine Bereicherung für unsere Presse- und Öffentlichkeitsarbeit darstellt. Ausgezeichnet ist, dass es das neue Südosteuropa Forum gibt.“

Nordisches Forum, Suvi Wartiovaara (Pressereferentin)

Ich war schon elf Mal auf der Leipziger Buchmesse und habe festgestellt, dass in den letzten fünf, sechs Jahren die gesamte nordische Literatur – und nicht nur der bereits etablierte nordische Krimi – großen Zuspruch erleben. Das erleichtert nicht nur unsere Arbeit, sondern es macht auch sehr großen Spaß. Ich finde die Mischung aus Fach- und Publikumsmesse genial. Es ist eine wunderbare Sache, dass man eine Messe eigens für das lesende Publikum konzipiert und das auf sehr hohem Niveau. Leipzig hat bewiesen, dass das funktioniert. Außerdem ist die Stimmung herrlich. Und es ist toll, dass die Leipziger Buchmesse so stark auf die Jugend setzt. Ich komme nächstes Jahr wieder und die nächsten zehn Jahren auch!“

 

 Plöttner Verlag, Jonas Plöttner (Verleger)


„Für uns als Leipziger Verlag ist die Buchmesse ein Heimspiel. Schön ist, dass wir die Möglichkeit haben, uns groß zu präsentieren. Die Veranstaltung ‚Leipzig liest’ passt gut zur Buchmesse, weil hier vor allem der Leser vor Ort ist, der sich über Bücher informieren will.“



Ravensburger Buchverlag, Michael Ruczynsky (Vertriebsleiter)

 Die Messe ist für uns wichtig und hat als Publikumsmesse eine große Bedeutung. Mit dem Messeverlauf sind wir sehr zufrieden, wir mögen die Atmosphäre hier.“

Rowohlt, Regina Steinicke (Presseleiterin)

Die Leipziger Buchmesse ist eine gelungene und ausgewogene Mischung aus Fach- und Publikumsmesse. Man kann sich als Fachbesucher sehr wohl fühlen. Aber auch für den Publikumsgast ist die Messe wunderbar, weil er einen Überblick über sämtliche deutsche Verlage bekommt. Besonders finde ich die familiäre Stimmung auf der Leipziger Messe. Man merkt, dass sich das Publikum sehr wohl fühlt.“

Schott Music, Dr. Stefan Pegatzky (Vertriebsleiter Buch)

Wir fühlen uns im neu gestalteten Musikgemeinschaftsstand der Leipziger Messe sehr wohl. Der Standort ist noch besser als im letzten Jahr und die Präsentation ist großzügiger. Wir spüren, dass die Messe das Thema Musik ernst nimmt.

Schulbuchverlage Westermann Schroedel Diesterweg Schöningh Winklers GmbH, Götz Weidemüller (Regionalleiter)

„Die Leipziger Buchmesse hat eine große Bedeutung für die Lehrer der östlichen Bundesländer. Wir sind von Anfang an dabei und werden auch im nächsten Jahr wiederkommen.“

S. Fischer Verlag, Bruno Back (Leitung Projekt- und Verkaufsförderung)

 Die Leipziger Buchmesse ist optimal für mediale Aktionen. Hier bekommen unsere Autoren und unser Verlag eine Presse-, Radio- und Fernsehpräsenz, die wir so geballt sonst nie erhalten würden. Die Leipziger Buchmesse ist eine feste Größe für deutsche Autoren.“

Swiss Independent Publishers (SWIPS), Liliane Studer (Lektorin beim Dörlemann Verlag)

„Wir sind auf die Leipziger Buchmesse gekommen, um unabhängige Schweizer Verlage bekannt zu machen.  Für uns ist es von Vorteil, dass die Publikumsbesucher präsenter als die Fachbesucher sind.  Viele Leute kommen an unseren Stand und zeigen Interesse.

Traduki & Südosteuropa Forum, Aylin Rieger (Pressereferentin, Südosteuropa Forum)

 All unsere Erwartungen an die Leipziger Messe werden erfüllt. Wir freuen uns sehr, dass unser Stand maximal lebendig ist. Und vom Südosteuropa Forum sind wir absolut begeistert. Ganz hervorragend ist, dass der Traduki-Stand gegenüber dem Südosteuropa Forum liegt. So können sich Autoren, Verleger, Presseleute und Besucher hin und her bewegen und auch nach den Lesungen austauschen.“

Travel House Company, Gerhard Denndorf (Geschäftsführer)


„Wir kommen immer mit hohen Erwartungen nach Leipzig, auch in diesem Jahr sind wir mit dem Messeverlauf sehr zufrieden. Es waren viele Kunden am Stand und wir konnten wichtige Key Account-Gespräche führen. Leipzig steht eben für ein gutes Messefeeling. Die Mischung aus Publikums- und Fachmesse gefällt uns sehr gut. Allerdings ist es dadurch manchmal auch sehr voll an unserem Stand.

Verbrecher Verlag, Jörg Sundermeier (Verleger)

Es gibt keinen besseren Ort, um Kunden kennenzulernen, als die Leipziger Buchmesse. Deswegen freue ich mich jedes Jahr auf den Termin. Wieder einmal war ich beeindruckt von der Freundlichkeit der Messe-Mitarbeiter und der routinierten Gelassenheit, mit der sie die großen Menschenmengen handhaben.“

  

Werkzeugs (Karsten Wolter, Geschäftsführer)

Die Leipziger Buchmesse ist für unsere Verlage im Fantasy-Bereich die wichtigste Messe im Jahr. Wir finden die Mischung aus Fach- und Publikumsmesse hervorragend. Auf der Leipziger Buchmesse ist es weder steif noch reserviert. Die Mischung, alles hautnah zu erleben – vom Fan bis zum Autor – das macht die Atmosphäre aus!“

Quelle: pressezentrum Leipziger Buchmesse

Jesus von Nazareth: Band II: Vom Einzug in Jerusalem bis zur Auferstehung

ebooksofa ist ein Produkt aufgefallen, dass interessant ist

Jesus von Nazareth: Band II: Vom Einzug in Jerusalem bis zur Auferstehung

Unverb. Preisempf.: EUR 22,00

Preis: EUR 18,80

Sonja von ebooksofa geht heute ins Kino zum Film: Gnomeo Und Julia

Sonja von ebooksofa geht heute ins Kino zum Film: Gnomeo Und Julia…

 

Hallo und guten Tag,

ich wollte nur kurz sagen, dass ich heute mit meiner Tante ins Kino gehe, zu dem Film Gnomeo und Julia. Bin schon mal gespannt wie er wirklich ist, denn da sind ja die Meinungen wirklich unterschiedlich. Nun ja mal sehen. Evtl. war ja auch schon ein Leser in dem neuen Film, dann kann er mir gerne hier seine Meinung sagen. Würde mich freuen.

Tschüss bis bald wieder – Sonja

 


Heute gehe ich ins Kino

Die Story:

Das Gras ist ja bekanntlich immer grüner auf der anderen Seite des Gartenzauns, und bei dem Prachtstück von Graf Zinnoberrot sieht sogar Gräfin Blaublut rot. Seit jeher liegen sich die beiden benachbarten Gartenzwergeclans in den Mützen und reizen sich bis auf die Keramik. Höhepunkt der Streitereien sind halsbrecherische Rasenmäherrennen, in denen alles gegeben wird, bis die Sensen glühen. Doch der rotbezipfelte Tybalt spielt falsch und fährt den blaubezipfelten Gnomeo fast zu Scherben, der das Blatt erst in letzter Sekunde wenden kann: Tybalt rast gegen eine Mauer und zerspringt in 1000 Teile… Jetzt geht die Fehde richtig los! Angestachelt von einem dümmlichen Hirschen namens Faun proben die Roten den Zwergenaufstand. Ausgerechnet jetzt begegnet Gnomeo in Nachbars komplett verwaisten Garten der wunderschönen Julia, und spontan möchte er alles hinter sich lassen und mit ihr hier die Samen für eine friedliche Gartenidylle säen. Dies gefiele übrigens auch Flamingo Featherstone, der dort einbeinig und einsam seit Jahren sein Dasein fristet. Auch die durchgeknallte Nanette, eine redselige Springbrunnen-Froschfrau und Julias beste Freundin, ist entzückt. Doch die Rechnung hat Gnomeo ohne Julias Sippe mit ihrem wild entschlossenen Vater Graf Zinnoberrot gemacht, der den endgültigen Krieg der Gartenzwerge vom Zaun brechen will… Das kommt Ihnen alles bekannt vor? Macht nichts! Hier ist trotzdem alles ganz anders. GNOMEO UND JULIA treibt Shakespeare auf die Spitze! Mit der grandiosen Musik von Sir Elton John, der auch als Ausführender Produzent fungiert, lädt dieses fulminante Animationsabenteuer mit schrägem Anarchotouch und bissigem Humor zu einer verrückten Gartenkinoparty ein, bei der kein Halm auf dem anderen bleibt. Glänzend besetzt: Comedystar Anke Engelke als Froschdame Nanette, die in Zwerg Paris den Mann ihres Herzens entdeckt und Multitalent Bürger Lars Dietrich, der sich als Gnomeo nicht die Mütze vom Kopf ziehen lässt, wenn es um die Eroberung und Verteidigung seiner Julia geht! GNOMEO UND JULIA startet am 24. März 2011 in den deutschen Kinos – in zahlreichen Kinos gibt’s den Gartengipfel mit Mützenzipfel auch in 3D zu sehen! Quelle: www.trailerseite.de

29. März 2011

Buchhinweis von ebooksofa: Ficken und sterben

Buchhinweis von ebooksofa: Ficken und Sterben….

WOW, an diesem Stand war was los auf der Leipziger Buchmesse……

…zum Buch selber:

Wenn man vorhat, sich umzubringen, sollte wenigstens die richtige Musik dazu laufen. Zu dumm, wenn der iPod auf Shuffle steht und ein fröhliches Lied die lebensmüde Stimmung zunichtemacht. Wenn einem also nicht nach Leben und nicht mehr nach Sterben zumute ist, was bleibt dann noch, außer Sex? Und in dieser Situation ist es auch schon egal, mit wem man fickt.

Jon Østein Flinks drittes Buch – das erste, welches ins Deutsche übersetzt wurde – hat 2009 den Norwegischen Youth Critics' Prize gewonnen. Übersetzt wurde das Buch von Gabriele Haefs.

Schneller als der Tod: Sat.1-Hörbuchedition

Heute ist ebooksofa ein interessantes Buch aufgefallen und das möchten wir unseren Lesern gerne vorstellen

Schneller als der Tod: Sat.1-Hörbuchedition

Unverb. Preisempf.: EUR 9,95

Preis: EUR 6,39

28. März 2011

Heutige Buchbesprechung von ebooksofa zum Buch: Fotografieren statt knipsen

Heutige Buchbesprechung von ebooksofa zum Buch: Fotografieren statt knipsen

Hallo und guten Tag, hier ist heute Ute von ebooksofa und ich möchte gerne was sagen über das Buch, Fotografieren statt knipsen, welches ich mir ganz frisch gekauft habe.

 

Als ich diese Neuerscheinung in den Händen hielt war es wieder soweit die alte Leidenschaft „Fotografieren“ war plötzlich wieder da. Aufgrund Familie und Beruf bin ich in den letzten Jahren leider nicht mehr dazu gekommen mein Hobby zu pflegen. Aber jetzt mit diesem Buch fällt es mir leicht wieder loszulegen.

 

Sicherlich sind die heutigen Digitalkameras technisch auf einem sehr hohen Stand, jedoch auch sie garantieren keine guten Fotos auf Knopfdruck, auch wenn die Werbung diesen Eindruck vermitteln möchte. Sicherlich ist es so, dass die Technik nur zum Teil zu einer gelungenen Aufnahme beiträgt – den entscheidenden Beitrag hat aber immer noch der Fotograf zu leisten. Viele Hobbyfotografen glauben aber, dass sie mit einer teureren und funktionsreicheren Kamera automatisch bessere Bilder machen.

 

Bilder bewusst zu gestalten, ist ein Bereich den man in dem Buch vom Autor Rudolf Krahm lernen kann. Aber es warten noch viel mehr Bereiche, denn der Autor gibt seine fotografischen Erfahrungen wirklich an alle weiter, die so wie ich Fotoeinsteiger sind.

 

Ein Schwerpunkt dieser Neuerscheinung ist der gezielte Einsatz von Automatikfunktionen, vor allem den Belichtungsprogrammen und Autofokusmodi. Anhand von zahlreichen Bildbeispielen erhält der Interessierte wertvolle Informationen zum Bildaufbau und zur Gestaltung.

Auf knapp 200 Seiten wird wissen von der Kameratechnik bis hin zur Fotogestaltung vermittelt, was auch ich als „Fotoeinsteiger 7 Anfänger“ super interessant fand.

Auch die Themen wie man Mischlicht beherrscht, Bewegungen dynamisch einfängt oder den Blick des Betrachters führt – ist einfach spannend und interessant und all das lernt der Leser anhand von verständlichen Texten und gut gewählten Fotos. Die Lieblingsmotive Familie, Landschaft und Natur teilt der Autor mit den meisten Hobbyfotografen.

 

So, nun viel Spass mit dem Buch und schöne Bilder, wünscht Ute von ebooksofa

 

Verlag dpunkt, 206 Seiten, vierfarbig, broschiert, ISBN 978-3-89864-555-3, € 24,95 (D), € 25,70 (A).

 

VOB – Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen. HOAI – Honorarordnung für Architekten und Ingenieure

Heute gefunden!

VOB – Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen. HOAI – Honorarordnung für Architekten und Ingenieure

Unverb. Preisempf.: EUR 8,90

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27. März 2011

Miteinander reden 1-3: Störungen und Klärungen. Stile, Werte und Persönlichkeitsentwicklung. Das “Innere Team” und situationsgerechte Kommunikation

ebooksofa liest heute dieses…

Miteinander reden 1-3: Störungen und Klärungen. Stile, Werte und Persönlichkeitsentwicklung. Das “Innere Team” und situationsgerechte Kommunikation

Unverb. Preisempf.: EUR 14,99

Preis:

26. März 2011

“Der verliebte Zylinder”-vorgestellt von Sonja -ebooksofa

"Der verliebte Zylinder"-vorgestellt von Sonja -ebooksofa

Hallo ich bin es wieder – die Sonja von ebooksofa und treue Leser meiner Tante Irene kennen mich ja bereits.

Ich möchte heute kurz über ein Buch berichten, welches meine Mutter in einem Buchgeschäft gekauft hat, um es weiter zu verschenken. Der Titel des Buches lautet: Der verliebte Zylinder und ist ein ganz süüüüüses Hochzeitsmärchen.

Ja, ich bin ja schon zu alt für so ein Buch, aber ich verrate es hier ganz heimlich:, dass ich mir das Buch genommen habe und ganz vorsichtig mal rein gesehen habe. (Mutti will es ja noch verschenken) Die Bilder und wie gesagt die Geschichte des Buches hat mich so gefesselt, dass ich es auch in einem durch gelesen haben. Ich finde das ist ein wirklich schönes Buch für alle Mutties/Vaties, welche Ihren Kindern aus einem Buch was vorlesen wollen und wenn die dann selber lesen können, dann verstehen Sie das auch.

Also für alle Mütter und auch natürlich Väter, welche mal wieder eine schöne Geschichte vorlesen wollen, denen kann ich als "Heranwachsendes Kind", nur zu dem Buch raten. Ich weiss, dass ich mich auch über diese Geschichte gefreut hätte und bestimmt ohne es zu merken gemütlich darüber eingeschlummert wäre.

 
Noch ein bisschen zu der Geschichte möchte ich erzählen:

……. und zwar handelt das Buch von einem stattlicher Zylinder, der in einem kleinen altmodischen Hutgeschäft lebt. Er -der Zylinder- ist hoffnungslos in Julia verliebt, einen wunderhübschen Brautschleier. Aber seine Liebe scheint aussichtslos, findet Felix, denn alle halten ihn für einen Trauerhut. So ist er in der bunten Hutgesellschaft ein Außenseiter und seine heiß verehrte Julia  ist der Star, um den sich alle reißen. Und weil Julia so schön ist verwundert es besonders, dass sie nach keiner Anprobe gekauft wird und auf dem Kopf einer Braut landet. Was niemand ahnt: auch Julia ist verliebt, und zwar in Felix, und sie kämpft mit allem Mitteln für die Verwirklichung ihrer Liebe.

Doch eines Tages wird Felix verkauft…   

weiter geht es im Buch. ……-Tschüss Eure Sonja von ebooksofa

Erschienen im Baumhaus-Verlag!/Lübbe
 

Heat Wave

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Heat Wave

Unverb. Preisempf.: EUR 6,03

Preis: EUR 5,50

25. März 2011

KUNST IN DER LEIPZIGER MESSE- ein Bericht

Kunst in der Leipziger Messe ein Bericht über das Areal und dem Neubau der Leipziger Messe……………

KUNST IN DER LEIPZIGER MESSE-

Quelle: Dr. Brigitte Oetker -Christiane Schneider (Pressebüro Leipziger Messe)

 

Der Neubau der Leipziger Messe war ein in jeder Hinsicht ambitioniertes Unternehmen. Die Erwartungen, die regional und als Schnittpunkt von Ost- und Westeuropa in das Vorhaben gesetzt wurden, umfassten neben wirtschaftlichen auch soziale, politische und kulturelle Aspekte. Dieses lneinandergreifen verschiedener gesellschaftlicher Bereiche, darunter auch der Kunst, thematisiert das Kunstprojekt Leipziger Messe. Das Projekt steht in enger Verbindung mit dem lnteresse einer stärkeren Ausrichtung auf gesellschaftliche Zusammenhänge, das sich in den letzten Jahren innerhalb der zeitgenössischen Kunst herausgebildet hat.

 

Dabei wird in veränderter Form ein künstlerisches Anliegen erneut aufgegriffen, das bereits in

den 1960er- und 197Oer-Jahren formuliert und umgesetzt wurde: aus den traditionell für die Kunst reservierten Bereichen des Museums oder der Galerie herauszutreten und an anderen Orten auf unmittelbarere Weise wirksam zu werden.

 

Um die Spanne dieser Entwicklung deutlich zu machen, wählten wir für die Leipziger Messe internationale Künstlerinnen und Künstler verschiedener Generationen aus, die an diesem Prozess beteiligt sind. lhre künstlerischen Vorgehensweisen unterscheiden sich und reichen von der Wandmalerei über lnstallationen im Außen- und lnnenraum bis zur Gestaltung von Funktionsbereichen wie des Cafès oder des Kommunikationsraums.

 

Gemeinsam ist den Arbeiten, dass sie sich mit gesellschaftlichen Fragestellungen und Funktionszusammenhängen beschäftigen, indem sie sie auf den Menschen zurück beziehen. Der Betrachter oder Benutzer steht im Mittelpunkt und setzt die Kommunikation erst in Gang, als deren Mittel sich die Kunst versteht. Wir hatten die Künstlerinnen und Künstler bereits in der Bauphase eingeladen, sich mit Strukturen und Funktionen der Messe inhaltlich auseinander zu setzen, um eigens für diesen Ort Arbeiten zu entwickeln, die dauern der Bestandteil des Baus und des Gesamtkonzepts sind Dieses intensive Einbeziehen von zeitgenössischer Kunst sowie der Anspruch auf eine ebenso vitale wie komplexe Auseinandersetzung mit dem aktuellen Zeitgeschehen zeichnet Leipzig vor anderen Messestandorten aus.

 

Hier wird der Versuch unternommen, Kunst in den neuen Gebäuden und dem Gelände der Messe als Teil der alltäglichen Wirklichkeit erfahrbar und als besondere Erkenntnisform zugänglich zu machen, die einen Beitrag zur Gegenwart leistet.

 

Realisierung: Dr. Brigitte Oetker

Christiane Schneider

Mechthild v. Dannenberg

Quelle: presse-leipziger messe

Roloff/Matek Maschinenelemente: Normung, Berechnung, Gestaltung – Lehrbuch und Tabellenbuch

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Roloff/Matek Maschinenelemente: Normung, Berechnung, Gestaltung – Lehrbuch und Tabellenbuch

Unverb. Preisempf.: EUR 36,90

Preis: EUR 36,95

24. März 2011

Der Preis der Leipziger Buchmesse 2011 geht an……ebooksofa sagt es ihnen

Der Preis der Leipziger Buchmesse 2011 geht an……ebooksofa sagt es ihnen

Am 17. März 2011 wurde zum siebten Mal der Preis der Leipziger Buchmesse verliehen. Nominiert waren jeweils fünf Autoren oder Übersetzer in den Kategorien "Belletristik", "Sachbuch/Essayistik" und "Übersetzung".

Die Jury unter Vorsitz von Verena Auffermann entschied sich für:

Kategorie Belletristik:

Clemens J. Setz, "Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes"
(Suhrkamp Verlag)

Zur Begründung:
Der Preis der Leipziger Buchmesse geht an Clemens J. Setz' Erzählband "Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes". Den Ausschlag gaben die Kühnheit der Konstruktion, die Eigenwilligkeit der Sprache und die Konsequenz des Konzepts, das zu gleichermaßen originellen wie unheimlichen Geschichten führte. Sie machen mit einem ernüchternden Menschenbild ernst, das wir wissenschaftlich längst akzeptiert haben, aber kulturell bislang erfolgreich überspielen. Das Erzählpersonal setzt sich aus Eltern zusammen, die mit ihren Kindern nichts anfangen können, aus Paaren, die ihre Verfallszeit längst überschritten haben, aus Einzelgängern, Außenseitern und rituellen Opfern, die sich das Selbstmitleid nicht mehr leisten, zum Selbstmord nicht in der Lage sind und am Nullpunkt des sinnvollen Lebens dahinvegetieren. Bei Setz hat die Einbildungskraft das Schlimmste immer schon vorweggenommen, seine Figuren immunisieren sich gegen den Schmerz und lagern ihr natürliches Empathie-Vermögen in animistische Dingbeschwörungen aus. In dieser moralfreien, von Illusionen desinfizierten Welt wird der Sadismus zum letzten Kanal des Transzendenzbegehrens.
In seiner bewusst artifiziellen, hochverspiegelten Prosa porträtiert sich der Autor als Exorzist einer aus den Fugen geratenen Phantasie, als moderner Schamane in Blaubarts letzter Kammer, der im fahlen Flimmern der Medialität die Schmutzarbeit des Zuendedenkens für uns erledigt. Sein Personal teilt sich in jene, die sich aus dem Dekorum der Humanität lustvoll herauswinden, um alle Hemmungen fallen zu lassen, und andere, die sich in die Einsamkeit des reinen Beobachters retten. Im Verbund mit diesen Ortlosen gelingen ihm die stärksten Effekte. In Erzählungen wie "Das Riesenrad" und "Kleine braune Tiere" skizziert er eine Menschheit im Wartezustand, ohne Leitbilder und Ideale, losgelöste Astronauten im Raumschiff Erde, auf der Abschussrampe, aber ohne Ziel. Der Preis würdigt ein düsteres, mit Überraschungen aufwartendes Prosalabor, in dem ein junger Autor sich traut, mit den Mitteln der Sprache Vabanque zu spielen.

Der Autor:

Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren. Er studierte Mathematik und Germanistik in Graz. Sein literarisches Debüt erfolgte mit dem Roman Söhne und Planeten (Residenz 2007). Clemens Setz erhielt mehrere Auszeichnungen, u. a. den Ernst-Willner-Preis im Rahmen des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs 2008. Sein zweiter Roman Die Frequenzen (Residenz 2009) wurde für den Deutschen Buchpreis nominiert und mit dem Literaturpreis der Stadt Bremen 2010 ausgezeichnet.

Kategorie Sachbuch/Essayistik:

Henning Ritter, "Notizhefte" (Berlin Verlag)

Zur Begründung:
Henning Ritters "Notizhefte" sind ein ungewöhnliches Buch, nicht nur weil es Gelehrsamkeit auf eine leichte Art präsentiert, anmutig, freundlich, nie grimmig, sondern in der Form des Aphorismus, der Reflexion, des Kurzessays, der kritischen Bemerkung. Sprache und Bildung werden hier virtuos gehandhabt. Die "Notizhefte" erlauben es dem Leser, den Autor beim Gespräch mit dessen Vertrauten aus der Geistesgeschichte zu belauschen. Er erwischt sie in dem Augenblick, da sie sich unbeobachtet glauben und ihre Leidenschaften unverstellt äußern. Es sind dies – und das erhöht das Vergnügen in diesem Fall – Leidenschaften des Denkens und des Formulierens.
Dem Leser erschließen Ritters Notizen Ideengeschichte seit der Französischen Revolution; sie führen ihn auf Trampelpfade, Schleichwege und rasch stellt er, stellt sie fest, dass er mit Ritter rascher vorankommt als mit mancher Monographie, die ihn auf Avenuen locken will. Hier geht es nicht ums Gepränge, sondern ums Unerledigte. Ritter nutzt die Motive alteuropäischen Denkens für die Selbstverständigung über die "Berliner Republik".
Das Buch beginnt mit einer Frage: "Was wiegt schwerer, moralisches oder intellektuelles Versagen?" Nach der Lektüre dieses Buches weiß man, dass es unmoralisch ist, sich intellektuell keine Mühe zu geben, sich mit Vorgestanztem zu bescheiden. Gut, dass es dieses Buch gibt – es lädt dazu ein, durch schöne Anstrengung und intensive Plaudereien mit sich selbst bekannt zu werden.

Der Autor:

Henning Ritter, 1943 in Seiffersdorf (Schlesien) geboren, war von 1985 bis 2008 in der F.A.Z. verantwortlich für das Ressort "Geisteswissenschaften". Es liegen zahlreiche Publikationen von ihm vor, u. a. als Herausgeber von Rousseaus Schriften und Montesquieus Meine Gedanken - Aufzeichnungen; zuletzt veröffentlichte er Die Eroberer. Denker des 20. Jahrhunderts (C.H. Beck 2008). Henning Ritter wurde im Jahr 2000 die Ehrendoktorwürde der Universität Hamburg verliehen, 2005 erhielt er den Ludwig-Börne-Preis.


Kategorie Übersetzung:

Aus dem Russischen von Barbara Conrad:
Lew Tolstoi, "Krieg und Frieden"
(Carl Hanser Verlag)

Zur Begründung:

"Geduld und Zeit" brauchte Kutusow, nach Tolstois Worten, um Napoleon zu schlagen. Geduld und Zeit hat auch Barbara Conrad gebraucht. Ihre Neuübersetzung von "Krieg und Frieden" ist eine enorme Leistung an Energie und Ausdauer. Sie ist überdies ein Meisterwerk der Sprachkunst und übertrifft, nach Meinung der Jury, alle ihre Vorgänger. Wo diese gern Passagen kürzten, lange Satzperioden aufteilten, das Französische eindeutschten, immer nach der schönsten Entsprechung suchten, bleibt Barbara Conrad ganz nah beim Geist des Originals. Das Ergebnis ist kein geglätteter, polierter Tolstoi, sondern ein Rohdiamant, wie ihn der Schriftsteller selbst herstellen wollte, jenseits aller künstlichen Eleganz. Es ist Tolstoi in all seiner "Knorrigkeit", wie sie von den Zeitgenossen etwas verwundert konstatiert wurde. Barbara Conrads Tolstoi ist kein Konsumgut geworden, er bleibt eine Herausforderung, die Lektüre eine Ozeanüberquerung, Flauten und Stürme inbegriffen, keine schnelle, lustige Flussfahrt. "Tolstois Prosa hält Schritt mit unserem Puls", hat Nabokov einmal gesagt. Jetzt können auch wir deutschen Leser nachvollziehen, was er gemeint hat. Dafür erhält Barbara Conrad den Preis der Leipziger Buchmesse für Übersetzung.

Die Übersetzerin:

Barbara Conrad wurde 1937 in Heidelberg geboren. Nach einer Bibliothekarsausbildung studierte sie Slawistik, Anglistik und Germanistik. 1971 promovierte sie mit der Arbeit I.F. Annenskijs poetische Reflexionen. Danach arbeitete Barbara Conrad bis 1982 als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Assistentin am Slawistischen Institut der Universität Heidelberg und hatte Lehraufträge in Kassel. Seither ist sie freiberuflich als Übersetzerin (u. a. Tschechow, Tolstoi, Pasternak) und Herausgeberin tätig.


Die Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse 2011

In diesem Jahr hatten 131 Verlage insgesamt 480 Titel eingereicht, die bis zur Leipziger Buchmesse 2011 erschienen sind. Die siebenköpfige Kritikerjury nominierte jeweils fünf Autoren bzw. Übersetzer in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung für den Preis der Leipziger Buchmesse 2011:

Nominiert in der Kategorie Belletristik:

- Anna Katharina Fröhlich: "Kream Korner" (Berlin Verlag)
- Arno Geiger: "Der alte König in seinem Exil" (Carl Hanser Verlag)
- Wolfgang Herrndorf: "Tschick" (Rowohlt Berlin Verlag)
- Clemens J. Setz: "Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes" (Suhrkamp Verlag)
- Peter Stamm: "Seerücken" (S. Fischer Verlag)

Nominiert in der Kategorie Sachbuch/Essayistik:

- Patrick Bahners: "Die Panikmacher. Die deutsche Angst vor dem Islam. Eine Streitschrift" (C.H. Beck)
- Andrea Böhm: "Gott und die Krokodile. Eine Reise durch den Kongo" (Pantheon Verlag)
- Karen Duve: "Anständig essen. Ein Selbstversuch" (Galiani Verlag Berlin)
- Marie Luise Knott: "Verlernen. Denkwege bei Hannah Arendt" (Matthes & Seitz Berlin)
- Henning Ritter: "Notizhefte" (Berlin Verlag)

Nominiert in der Kategorie Übersetzung:

- Barbara Conrad: "Krieg und Frieden" von Lew Tolstoi, aus dem Russischen neu übersetzt und kommentiert (Carl Hanser Verlag)
- Ralph Dutli: "Fatrasien. Absurde Poesie des Mittelalters" (Autor anonym), aus dem Altfranzösischen, (Wallstein Verlag)
- Maralde Meyer-Minnemann: "Mein Name ist Legion" von António Lobo Antunes, aus dem Portugiesischen (Luchterhand Verlag)
- Terézia Mora: "Ein Produktionsroman (zwei Produktionsromane)" von Péter Esterházy, aus dem Ungarischen (Berlin Verlag)
- Dagmar Ploetz: "Unter dieser furchterregenden Sonne" von Carlos Busqued, aus dem argentinischen Spanisch (Antje Kunstmann Verlag)

Zum Preis der Leipziger Buchmesse

Der Preis der Leipziger Buchmesse wurde 2011 zum siebten Mal verliehen. Die Auszeichnung ehrt herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen. Dotiert ist er mit insgesamt 45.000 Euro. Der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig unterstützen den Preis der Leipziger Buchmesse. Part­ner ist das Literarische Colloquium Berlin (LCB), Medienpartner sind die Wochenzeitschrift DIE ZEIT und das Magazin buchjournal.

Quelle: Pressestelle Leipziger Buchmesse

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