Frankfurter Buchmesse: Ort politischer Auseinandersetzung und Meinungsfreiheit

Frankfurter Buchmesse: Ort politischer Auseinandersetzung und Meinungsfreiheit

Gastredner Markus Dohle: Verlagsbranche muss neue Wege zu den Lesern finden

Frankfurt, 10.10.2017 – Wenige Stunden bevor Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Emmanuel Macron gemeinsam mit weiteren Würdenträgern aus dem In- und Ausland und in Anwesenheit zahlreicher Literaten, Künstler, Schauspieler und Verleger die Eröffnungsfeier der 69. Frankfurter Buchmesse zu einem Gipfeltreffen internationaler Kulturschaffender adeln, zeichnet Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, ein dynamisches Bild sowohl des traditionellen Buchmarktes als auch der angrenzenden Branchen, deren Vertreter immer zahlreicher ihren Weg nach Frankfurt finden. Gleichzeitig ist die Frankfurter Buchmesse mehr denn je ein Forum, auf dem das Weltgeschehen reflektiert wird und Autoren und politische Aktivisten eine Bühne für ihr Anliegen finden.

„Wir liberal-demokratisch gesinnten Büchermenschen müssen in Zeiten, in denen giftige Narrative Hochkonjunktur haben und die Verbreitung von Angst und Hass wieder gesellschaftsfähig wird, mit attraktiveren Gegenentwürfen antworten,“ sagte Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse heute auf der Eröffnungspressekonferenz. „Die Frankfurter Buchmesse bringt Menschen zusammen, die eine Vielzahl von unterschiedlichen Meinungen vertreten. Sie ist deshalb bestens dazu geeignet, leidenschaftliche Diskussionen und Auseinandersetzungen zu beherbergen.“

In seiner Rede zur Entwicklung der internationalen Buchmärkte zeigte sich Markus Dohle, CEO des multinationalen Verlagskonzerns Penguin Random House, optimistisch: Seit dem Start der digitalen Transformation der Medienindustrie vor etwa 15 Jahren seien die Buchmärkte in den meisten Ländern langsam, aber kontinuierlich gewachsen. Die fundamentale Herausforderung der digitalen Transformation bestehe für die Verlagsbranche darin, neue Wege zu Leserinnen und Lesern zu finden. „Die Entwicklung und das Wachstum von E-Commerce für Bücher aller Formate erfordert ein verändertes Buchmarketing und die Fähigkeit, Nachfrage für unsere Bücher direkt und skaliert zu erzeugen“, so Dohle. Penguin Random House ist die größte Publikumsverlagsgruppe der Welt mit mehr als 250 Verlagen auf fünf Kontinenten.

Die Rolle der Buchbranche für eine freie, demokratische Gesellschaft stellte Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, heraus. „Das ist die Stunde der Buchbranche“, sagt er. In unruhigen Zeiten förderten Verlage und Buchhandlungen Dialog, verlässliche Information und Meinungsbildung. Dafür benötigten sie sichere Rahmenbedingungen. An die sich neu formierende Bundesregierung appellierte er daher: „Verbessern Sie die Rahmenbedingungen für eine unabhängige, lebendige und vielfältige Verlagslandschaft. Nur wenn Verlage für ihre Leistungen eine marktgerechte Vergütung erhalten und Planungssicherheit haben, können sie in Literatur und neue innovative Lese- und Vertriebsmodelle investieren. Es geht um nichts Geringeres als die Qualität unserer Bildung und die Unabhängigkeit der Verlage.“

Beim größten Treffen der internationalen Buch- und Medienbranche werden in diesem Jahr rund 7.300 Aussteller aus 102 Ländern erwartet – das ist eine weitere leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2017 ist Frankreich.

Die Buchmesse ist jedoch nicht nur ein zentraler Marktplatz für den Handel mit Lizenzen und geistigem Eigentum – mehr denn je wird sie als ein Ort frequentiert, an dem kulturpolitische Konzepte von relevanten, internationalen Akteuren diskutiert werden. So findet auf Einladung der französischen Kulturministerin Françoise Nyssen am Messemittwoch, 11. Oktober, erstmalig ein informelles Arbeitstreffen von Kulturminister/innen der Europäischen Union auf der Frankfurter Buchmesse statt. Auch Kulturstaatsministerin Monika Grütters wird daran teilnehmen.

Der THE ARTS+ Innovation Summit, ebenfalls am Messemittwoch, widmet sich der Frage: „Wie kann ein europäisches Innovationsnetzwerk für die Kultur- und Kreativwirtschaft funktionieren?“ Denn die Digitalisierung ermöglicht durch neue Technologien wie Augmented Reality, künstliche Intelligenz, Big Data oder 3D-Druck Innovationen und neue Geschäftsmodelle in allen Branchen. Der THE ARTS+ Innovation Summit bringt Kreative, Unternehmer, Start-ups, Förderer, Mittler und Politiker aus ganz Europa an einen Tisch.

Textquelle- Pressestelle Frankfurter Buchmesse

Sicherheit auf der Frankfurter Buchmesse 2017- ganz gross

Sicherheit auf der Frankfurter Buchmesse 2017- ganz gross
Keine Rucksäcke – große Vorfreude: Tipps für den sicheren Messebesuch

Das Thema Sicherheit hat bei der Frankfurter Buchmesse (11.-15. Oktober 2017) höchste Priorität. Auch in diesem Jahr unternimmt die Messeleitung alles, um den Ausstellern einen erfolgreichen und sicheren Messeauftritt zu ermöglichen. Fachbesucher und Besucher aus dem In- und Ausland können sich mit etwas Vorbereitung auf einen reibungslosen und sicheren Messebesuch freuen.

Um die Sicherheit der größten internationalen Buchmesse zu gewährleisten, stimmt sich das Team der Frankfurter Buchmesse eng mit verschiedenen Partnern ab: der Polizei Frankfurt, der Messe Frankfurt und einem ihr beauftragten, privaten Sicherheitsunternehmen sowie der städtischen Feuerwehr und den Rettungsdiensten. Die Sicherheitsvorkehrungen werden an die jeweils aktuelle Lage angepasst.

Gemeinsam mit den Partnern wurde ein Sicherheitskonzept für die Tage des Auf- und Abbaus sowie für die Messetage entwickelt. Während der Aufbautage und der gesamten Messezeit werden Fahrzeugkontrollen durchgeführt.

Besucher sollten sich auf Taschenkontrollen an allen Eingängen zum Messegelände einstellen: „Wir empfehlen, Rucksäcke oder Trolleys zuhause zu lassen, da dies die Wartezeiten am Eingang verlängern kann“, sagt Gabi Rauch-Kneer, Geschäftsleitung Messemanagement bei der Frankfurter Buchmesse. „Bitte planen Sie für Ihre morgendliche Anreise zur Messe genügend Zeit ein, da es zu Staus an den Eingängen kommen kann.“ Taschenmesser, Waffen, Nachbildungen von Waffen und auch Reizsprays müssen zuhause bleiben.

Darüber hinaus werden uniformierte Polizeibeamte und der Sicherheitsdienst in allen Messehallen während der Öffnungszeiten im Einsatz sein.

An zentraler Stelle auf dem Messegelände befindet sich das Operation and Security Centre, in dem Vertreter der Polizei, der Messe Frankfurt, des Ordnungsdienstes, der Feuerwehr und der Rettungsdienste den Verlauf der Messe auch per Videokameras überwachen und im engen Austausch mit den Einsatzkräften in den Hallen und auf dem Gelände sowie natürlich auch mit dem Büro der Messeleitung stehen.
Textquelle: Frankfurter Buchmesse

HASENJAGD – ein Schweden Krimi, der es in sich hat

 

HASENJAGD – ein Schweden Krimi, der es in sich hat

Autor Lars Keppler

ÜBERSETZT VON THORSTEN ALMS 

erschienen im Bastei-Lübbe Verlag

Lars Keppler ist ein Garant für gute Thriller. Ehrlich. Egal welche Bücher ich bis dato von ihm gelesen habe, Ob Der Hypnotiseur (Der Hypnotiseur, war sensationell erfolgreich und wurde in über 30 Sprachen übersetzt. ), Ich jage dich, Der Sandmann, Paganinis Fluch oder Flammenkinder. Jede, aber auch wirklich jede Ausgabe hat mich begeistert. O.K. Ich mag den Schreibstil von Lars Keppler, welcher einfach lesbar ist.
Er hat es raus den Leser sofort in seinen Bann zu ziehen.

Moment! Eine kleine Sache gibt es schon, gerade hier bei dem Buch Hasenjagd.
Ich hatte anfangs etwas Schwierigkeiten, denn dieses mal sind sehr viele Protagonisten mit im Spiel, welches leicht verwirrt – es zog sich am Anfang so dahin. Man muss schon aufpassen. Ab der Mitte war wieder alles beim „Alten“

Aber egal: Joona Linna der gutaussehende Mann, ermittelt in seinem 6. Fall und schon alleine wegen ihm ist das Buch lesenswert. Er hat das gewisse Etwas, was den Leser mit ins Geschehen zieht. Und da ist da auch die Spezialagentin Saga Bauer. Bildhübsch und clever. Beide spielen perfekt miteinander.

Hier ein kurzer Einblick in Geschehen des Buches HASENJAGD

Textquelle: Bastei-Lübbe Verlag

Stockholm. In einem wohlhabenden Viertel geschieht ein bestialischer Mord. Die Polizei ist gleich vor Ort, hält den Fall jedoch geheim. Sie kontaktiert Joona Linna, der momentan seine Gefängnisstrafe absitzt. Bei einem geheimen Treffen bittet man ihn, die Mörderjagd aus dem Gefängnis heraus zu leiten. Als er merkt, dass man ihm Fakten vorenthält, ist es bereits zu spät. Er ist schon zu sehr in den Fall verwickelt, um auszusteigen. Von nun an ist er auf sich gestellt – und eine für ihn lebensgefährliche Jagd beginnt.

Hasenjagd ist ein brutaler aber wirklich lesenswerter Thriller für alle Menschen mit starken Nerven.
Es geht
ab und an schon hart zu. Wie schon erwähnt ich mag alle 6 Ausgaben von Lars Keppler, aber ich bin auch ein Thriller Fan – mich erschüttert so rasch nichts. Warte schon auf die Nummer 7

 

HASENJAGD – Jetzt bestellen – morgen da!

P.S.
Lars Kepler ist das Pseudonym der Eheleute Alexandra Coelho Ahndoril und Alexander Ahndoril. 

Der Preis der Leipziger Buchmesse 2017 geht an

Der Preis der Leipziger Buchmesse 2017 geht an:

Natascha Wodin, Barbara Stollberg-Rilinger und Eva Lüdi Kong

Die Preisträger 2017 stehen fest: Natascha Wodin, Barbara Stollberg-Rilinger und Eva Lüdi Kong erhielten heute in Leipzig den Preis der Leipziger Buchmesse 2017 in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung. Die Jury des Preises der Leipziger Buchmesse unter der Leitung von Kristina Maidt-Zinke hatte insgesamt 365 Werke von 106 Verlagen zur Auswahl.

Kategorie Belletristik

Natascha Wodin | Sie kam aus Mariupol | Rowohlt

Zur Begründung

In „Sie kam aus Mariupol“ forscht Natascha Wodin nach den Lebensspuren ihrer ukrainischen Mutter Jewgenia – und stößt auf das Schicksal ihrer Tante Lidia. Während die Mutter 1943 mit ihrem russischen Mann als Zwangsarbeiterin in ein Leipziger Montagewerk für Kriegsflugzeuge verschleppt wurde, kam die Tante zehn Jahre zuvor in ein sowjetisches Straflager. Das ist die ungeheuerliche Parallelität, die die Familiengeschichte zerteilt. „Sie kam aus Mariupol“ ist nicht aus einem Guss, weil es angesichts der Brüche des 20. Jahrhunderts gar nicht aus einem Guss sein kann. In vier hart gefügten Teilen treibt es aus unterschiedlichen Richtungen seine Stollen durch ein Massiv kollektiver und individueller Gewalt. Dieses Buch trägt auch ausdrücklich nicht die Bezeichnung Roman. Doch an der Grenze von Fiktion und Nichtfiktion, wo es angesiedelt ist, betreibt es autobiografisches Schreiben mit einem hohen Maß an Selbstreflexion und romanhaftes Schreiben auf der Grundlage von Lidias Tagebüchern. In diesem genreüberschreitenden Sinn ist es unerhört zeitgenössisch. Erinnerungsarbeit als Widerstand gegen das eigene Zerbrechen: Die Rettung, die sich Natascha Wodin davon erhofft, bleibt aus. Aber die Tapferkeit, mit der sie den Dämonen ins Gesicht sieht, die sie bannen muss, hat auch etwas ungemein Ermutigendes. Davon kann sich jeder Leser von „Sie kam aus Mariupol“ überzeugen.

Die Autorin

Natascha Wodin, 1945 in Fürth geboren, ist seit 1981 freie Schriftstellerin und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt für das Manuskript von „Sie kam aus Mariupol“ mit dem Alfred-Döblin-Preis 2015. In ihren Werken setzt sich Natascha Wodin vor allem mit dem Thema der Entwurzelung, Fremdheit und Ortlosigkeit auseinander. Zuletzt erschienen sind „Nachtgeschwister“ (Kunstmann, 2009) und „Alter, fremdes Land“ (Jung und Jung, 2014).

Kategorie Sachbuch/Essayistik

Barbara Stollberg-Rilinger | Maria Theresia | C.H. Beck

Zur Begründung

Barbara Stollberg-Rilingers große Biographie über die Habsburgerin ist tatsächlich bahnbrechend: Zum einen rückt sie eine der bedeutenden Gestalten in der europäischen Geschichte endlich in das ihr gebührende Licht. Und dieses Licht ist postmodern, so wie sie es selber formuliert. Sie sucht nicht die geheime Wurzel, den Generalschlüssel zur Person, so wie es viele Autoren oft genug versuchen und sich dabei selber täuschen. Sie beschreibt stattdessen dieses Leben als Inszenierung eines Spiels in vielen verschiedenen, aber gleichzeitigen Rollen. Natürlich kommt auch die Liebende vor, die Frau, die Mutter von 16 Kindern, Wut, Enttäuschung, Tränen. Aber Barbara Stollberg-Rilinger stützt sich nie auf die morsche Krücke der Psychologisierung. Es gelingt der Autorin, eine ganze Epoche durch diese Gestalt zu erschließen. Unzählige Quellen werden bezwingend von ihr arrangiert und gedeutet, Barbara Stollberg-Rilingers Stil ist glänzend, von dezenter Eleganz. Maria Theresia ist keine Angela Merkel des 18. Jahrhunderts. Aber diese Biographie schärft dennoch unseren Blick auf Rituale und Zeremonien heute und deren Logiken. Die symbolische Ordnung und die Welt der Zeichen in unserer Gegenwart des 21. Jahrhunderts: Sie sieht man nach der Lektüre präziser, unbestechlicher gleichsam in einem anderen Licht. Mit dem Begriff „Meisterwerk“ sollte man ja lieber sorgsam haushalten. Aber manchmal wäre es ein sachlicher Irrtum, das M-Wort nicht auszusprechen. Also: Diese Biographie ist ein Meisterinnenwerk.

Die Autorin

Barbara Stollberg-Rilinger, 1955 geboren, lehrt als Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Münster. Sie wurde für ihre Forschung mehrmals ausgezeichnet, u. a. mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis. Sie veröffentlichte Monographien und Studienbücher, zuletzt „Rituale“ (Campus Verlag, 2013) und „Des Kaisers alte Kleider: Verfassungsgeschichte und Symbolsprache des Alten Reiches“ (C.H.Beck, 2013).

Kategorie Übersetzung

Eva Lüdi Kong | Die Reise in den Westen | Reclam

Zur Begründung

„Die Reise in den Westen“ ist das wohl bedeutendste, in jedem Fall das populärste Buch der chinesischen Literatur. Bis heute lebt es fort in Mangas, Filmen, Computerspielen. Wann das Buch entstand, wer sein Autor ist, das weiß man nicht; in seiner heutigen Fassung ist es rund 400 Jahre alt. Dieses Buch hat es bislang auf Deutsch nicht gegeben, höchstens in kleineren Auszügen. Dass es nun in seiner ganzen Fülle und Vielfalt vorliegt, ist das Verdienst von Eva Lüdi Kong. Es war ein Werk der Liebe, das viele Jahre in Anspruch nahm. Sie hat es in ein modernes, lebendiges Deutsch gebracht; aber sie hat noch mehr getan als das. Die vielen uns Europäern unverständlichen Aspekte hat sie durch einen umfangreichen Apparat erschlossen und den Kosmos der chinesischen Kultur zugänglich gemacht, mit all seinen konfuzianischen, buddhistischen, daoistischen, alchemistischen Traditionen. Frau Lüdi Kong hat 25 Jahre in China gelebt, und ohne ihre profunden Kenntnisse, Geduld und Begeisterung hätte dieses außerordentliche Projekt nicht gelingen können. Nicht nur von einer Sprache in die andere hat sie übersetzt, sondern einen Abgrund der Zeiten und Denkungsarten überbrückt, treu dem wahren Begriff der Weltliteratur als einer Literatur aus der ganzen Welt für die ganze Welt.

Die Autorin

Eva Lüdi Kong wurde 1968 in Biel/Bienne in der Schweiz geboren. Bereits während ihres Studiums der Sinologie in Zürich sowie der Chinesischen Kalligrafie, der Kunst und der Klassischen Chinesischen Literatur in Hangzhou war sie als Sprachlehrerin, Dolmetscherin und Übersetzerin tätig. Sie lebte 25 Jahre in China, arbeitete in Lehre und Forschung und widmet sich bis heute vorrangig der Übersetzung und Kulturvermittlung.

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2017 waren:

– in der Kategorie Belletristik

• Lukas Bärfuss: „Hagard“ (Wallstein Verlag)

• Brigitte Kronauer: „Der Scheik von Aachen“ (Klett-Cotta)

• Steffen Popp: „118“ (Kookbooks)

• Anne Weber: „Kirio“ (S. Fischer)

• Natascha Wodin: „Sie kam aus Mariupol“ (Rowohlt)

– in der Kategorie Sachbuch/Essayistik

• Leonhard Horowski: „Das Europa der Könige“ (Rowohlt)

• Klaus Reichert: „Wolkendienst“ (S. Fischer)

• Jörg Später: „Siegfried Kracauer“ (Suhrkamp)

• Barbara Stollberg-Rilinger: „Maria Theresia. Die Kaiserin in ihrer Zeit” (C.H.Beck)

• Volker Weiß: „Die autoritäre Revolte“ (Klett-Cotta)

– in der Kategorie Übersetzung

• Holger Fock, Sabine Müller: übersetzten aus dem Französischen „Kompass" von Mathias Énard (Hanser Berlin)

• Gregor Hens: übersetzte aus dem Englischen „Shark“ von Will Self (Hoffmann und Campe)

• Gabriele Leupold: übersetzte aus dem Russischen „Die Baugrube“ von Andrej Platonow (Suhrkamp)

• Eva Lüdi Kong: übersetzte aus dem Chinesischen „Die Reise in den Westen“ (Reclam)

• Petra Strien: übersetzte aus dem Spanischen „Die Irrfahrten von Persiles und Sigismunda“ von Miguel de Cervantes (Die Andere Bibliothek)

Über den Preis der Leipziger Buchmesse

Der mit 60.000 Euro dotierte Preis der Leipziger Buchmesse wird in diesem Jahr zum 13. Mal vergeben und ehrt herausragende Neuerscheinungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung. Die Preisverleihung fand am ersten Messetag, dem 23. März, in der Glashalle der Leipziger Messe statt. Der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig unterstützen den Preis der Leipziger Buchmesse. Partner des Preises ist das Literarische Colloquium Berlin (LCB). Medienpartner sind das Magazin buchjournal, Cicero und Deutschlandradio Kultur.

Textquelle: Ruth Justen
Pressesprecherin Leipziger Buchmesse 
im Auftrag der Leipziger Messe

Beauty Detox Power von Kimberly Snyder

Beauty Detox Power von Kimberly Snyder

Die ultimative Nahrung für Leib und Seele

Autorin: Kimberly Snyder

erschienen im südwest – Verlag

Paperback, Klappenbroschur, 352 Seiten, 17,2 x 23,5 cm
ca. 80 Farbfotos

Mensch Kimberly!, von Dir kommt man aber wirklich nicht los.

Nach zwei sehr erfolgreichen Ausgaben, ( Der Beauty Detox Plan und Beauty Detox Foods ) erschien jetzt ihr drittes Buch. Titel: Beauty Detox Power.

Wie schon bei den Vorgängern, das Cover erfrischend gelungen.

Die Autorin selbst  ist „dieeeeeee“ Ernährungsberaterin der gesamten Hollywood-Prominenz und so langsam schwappt Ihre Philosophie zu uns nach Deutschland. Die Menschen sind fasziniert von dem Mensch Snyder, deren Einstellung und Meinungen zu Themen wie Schönheit und Gesundheit.

 

Gut, ich gestehe, mich hat sie noch nicht so fesseln können, dennoch sind Ihre Bücher eine Quelle von Informationen zu meinem Leben, wie ich mich ernähren sollte, mein mentales Verhalten und und und. Einige sehr positive Erkenntnisse konnte ich schon umsetzen.

Mir gefällt der Schreibstil von Ihr und wie Sie die Bücher / Ratgeber umsetzt. Immer wieder finden wir wahre Geschichten von ganz normalen Menschen im Buch. Gut manches ist mir to mutch, wie Herzchakra oder Kraft – Tipps. (Und damit ist nicht Krafttraining gemeint.)

Aber egal! Jeder Mensch kann das für sich beste aus dem Buch: Beauty Detox Power heraus suchen. Persönlich mag ich Ihre Rezepte. Sehr ausgefallen – gut beschrieben – einfach nach zu kochen.

Eine Entscheidung, ob Sie sich das Buch kaufen, bzw. darauf einlassen, möchte ich heute nicht treffen. Nein, im Gegenteil, ich sage lieber, sehen Sie sich das Buch in Ihrer Lieblingsbücherei erst an. Entscheiden Sie dann oder Sie sind ein Fan von Kimberly, ja dann brauchen Sie es für die Kimbery Snyder Sammlung unbedingt.

 

Der südwest – Verlag meint zum Buch: Beauty Detox Power:

Textquelle: südwestverlag

Der dritte Titel der Bestseller-Autorin ist bereits jetzt in den USA ein großer Erfolg. Mit diesem Buch geht sie weit über den Bereich klassischer Ernährungsratgeber hinaus und zeigt, was für sie noch alles zu einem ganzheitlichen Gesundheitskonzept dazugehört: genaues Wissen, warum wir was eigentlich essen, wie wir auch mental in Balance kommen, um unseren Körper und seine Bedürfnisse besser zu verstehen und wie wir mit Yoga, Meditation und Chakra-Arbeit zu mehr Ausgeglichenheit finden. Natürlich gibt es auch in diesem Buch wieder zahlreiche neue Rezepte für eine gesunde Power-Ernährung.

 

Für all diejenigen, welche in diesem Jahr die Leipziger Buchmesse 2016 nicht besuchen konnten.

Für all diejenigen, welche in diesem Jahr die Leipziger Buchmesse 2016 nicht besuchen konnten.

Hier der Abschlussbericht, Textquelle Pressestelle LP

Lesen, Zuhören, Miteinander sprechen: 260.000 Besucher folgten dem Ruf der Leipziger Buchmesse

Vom 17. bis 20. März feierten 260.000 Besucher (2015: 251.000) in Leipzig, davon 19Leipziger Buchmesse 20165.000 (2015: 186.000) auf dem Leipziger Messegelände, das Wort in all seinen Facetten. Insgesamt 2.250 Aussteller aus 42 Ländern (2015: 2.263 aus 42 Ländern) präsentierten zur Leipziger Buchmesse, der Manga-Comic-Con und dem Lesefest Leipzig liest ein Meer aus Worten, Bildern und Klängen auf dem Leipziger Messegelände. In 3.200 Veranstaltungen an 410 Orten auf dem Messegelände und in der Leipziger Innenstadt luden Literaten, Zeichner und Musiker zur Begegnung sowie zum Austausch ein. Mit einem starken Fachprogramm präsentierte sich die Leipziger Buchmesse als wichtigster Branchentreffpunkt des Frühjahrs.

„Das Buch und seine Macher waren als Leitmedien mehr denn je gefragt. Leser und Zuhörer suchten und fanden Fakten, Analysen, Erfahrungen und Meinungen auch zu den aktuellen gesellschaftlichen Debatten insbesondere zu Zuwanderung und Integration“, sagt Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe. Buchmessedirektor Oliver Zille ergänzt: „Die freie Rede ist nicht selbstverständlich, der eigene Geburtsort ein Zufall und die viel beschworenen europäischen Werte werden stetig hinterfragt: Die Leipziger Buchmesse erwies sich erneut als Ort des Diskurses und Hort der Meinungsfreiheit.“

Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, erklärt: „Auf der Leipziger Buchmesse hat die Buchbranche ein starkes und politisches Zeichen in die Welt gesendet: Die Meinungs- und Publikationsfreiheit ist die notwendige Bedingung für eine freie und pluralistische Gesellschaft. Das wurde auch in den Gesprächen an den Ständen auf der Messe selbst deutlich. Neben der Präsentation des vielfältigen Frühjahrsprogramms standen im Zentrum der Diskussionen die Meinungsfreiheit als Menschenrecht, der Umgang mit Zuwanderung und die Aufgabe der Buchbranche als Plattform der Diskussion.“

Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, erklärt: „Auf der Leipziger Buchmesse hat die Buchbranche ein starkes und politisches Zeichen in die Welt gesendet: Die Meinungs- und Publikationsfreiheit ist die notwendige Bedingung für eine freie und pluralistische Gesellschaft. Das wurde auch in den Gesprächen an den Ständen auf der Messe selbst deutlich. Neben der Präsentation des vielfältigen Frühjahrsprogramms standen im Zentrum der Diskussionen die Meinungsfreiheit als Menschenrecht, der Umgang mit Zuwanderung und die Aufgabe der Buchbranche als Plattform der Diskussion.“

Bereits zur Eröffnung der Leipziger Buchmesse standen mit der Verleihung des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung 2016 Europa und seine Werte im Fokus. Der Historiker Heinrich August Winkler wurde für sein epochales Werk „Die Geschichte des Westens“ ausgezeichnet. Anlässlich der Eröffnung sprachen Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, und Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig. Beide drückten ihre Sorge über eine zunehmende Fremdenfeindlichkeit und Gewaltbereitschaft in der deutschen Gesellschaft aus und forderten einen friedlichen Diskurs. Jeder trage Verantwortung, so der Ministerpräsident, es sei an der Zeit, Haltung zu zeigen, gegen jene, die die europäischen Werte mit Füßen treten. Haltung zeigen für die Meinungsfreiheit, dazu riefen auch der Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. und die Leipziger Buchmesse die geladenen Gäste der Eröffnungsfeier mit ihrer gemeinsamen Aktion „Für das Wort und die Freiheit“ auf.

25 Jahre Leipzig liest:

„Es gibt keine andere Stadt in Deutschland, wo man so was machen kann“

Vor 25 Jahren ging das Lesefest Leipzig liest an den Start. Es begann mit 80 Mitwirkenden und 160 Veranstaltungen als Initiative des Club Bertelsmann. Im Jubiläumsjahr präsentiert sich Leipzig liest mit 3.000 Mitwirkenden in 3.200 Veranstaltungen an 410 Orten als Europas größtes und vielfältigstes Lesefest. Anlässlich des Jubiläums lud die Leipziger Buchmesse zu einem Festabend in die frisch sanierte KONGRESSHALLE am Zoo Leipzig ein. Über tausend Menschen lauschten dem frisch gekürten Preisträger der Leipziger Buchmesse, Guntram Vesper sowie Clemens Meyer und Christoph Hein. Der Schriftsteller Christoph Hein begleitet bereits seit Beginn das Lesefest. Sein Fazit: „Es ist eine große Veranstaltung für die Leser und die Autoren. Ich bin immer völlig fassungslos, jeden Abend 100, 150 Veranstaltungen – und alle knallvoll. Es gibt keine andere Stadt in Deutschland, wo man so was machen kann.“

Europa21: bewegende Geschichten und Debatten in bewegten Zeiten

„Haben Sie Ihren Geburtsort ausgesucht?“, fragte der Journalist Karim El-Gawhary das Publikum der Auftaktveranstaltung des Programmschwerpunktes „,Europa21. Denk-Raum für die Gesellschaft von morgen‘ zu Zuwanderung und Integration der Leipziger Buchmesse und der Robert Bosch Stiftung. „Sich immer wieder den Zufall des Geburtsortes bewusst zu machen, ist das beste Mittel gegen Indifferenz und Überheblichkeit gegenüber den Flüchtlingen“, erklärte er. In sechs internationalen Diskussionsrunden tauschten Künstler, Intellektuelle, Journalisten und zivilgesellschaftliche Akteure Fakten, Analysen, Erfahrungen und Zukunftsszenarien im Café Europa auf dem Leipziger Messegelände aus. Zudem diskutierten im Neuen Rathaus Experten unter der Überschrift „Wie wir zusammen lebten, leben und leben wollen!“ über ein Miteinander in Leipzig. Aufmerksam lauschten Messegäste an den Hörstationen in der Glashalle/Magnolienallee den Geschichten von sechs Asylsuchenden, die im Rahmen von Europa21 während der gesamten Buchmesse zu hören waren. Die Kurzporträts sind in Zusammenarbeit mit dem Kulturradio MDR FIGARO entstanden.

„Ich freue mich, dass so viele Menschen unseren Denk-Raum betreten haben und es unseren Gästen gelungen ist, ihn in den europäischen Raum zu öffnen“, sagte Kuratorin Insa Wilke. „Das große Interesse des Publikums und das hohe Niveau der Gespräche zeigen, dass ein so offenes Denken und Sprechen im Moment möglich und nötig ist. Das ist ermutigend!“

Die Robert Bosch Stiftung unterstützt bereits seit einigen Jahren modellhafte Praxisprojekte zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts sowie zur Integration und Teilhabe von Flüchtlingen. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Förderung des ehrenamtlichen Engagements in diesen Bereichen.

Der Blick in die Zukunft: Experten diskutieren Themen der Branche

Mit einem umfangreichen Fachprogramm präsentierte sich die Leipziger Buchmesse einmal mehr als Branchentreffpunkt für Verleger, Autoren und Dienstleister. Beim ersten internationalen Book Pitch überzeugten Autoren aus Georgien, Slowenien, Rumänien, Tschechien aber auch Ungarn – in fünfminütigen Slots – Lektoren. Einen Blick in die Zukunft der Medienbranche warf Neuland 2.0. Im Startup-Village zeigten 14 junge Unternehmen innovative Ideen für die Buch- und Medienbranche. Neu waren auch die ersten buchmesse:blogger sessions 16. Am Messesonntag tauschten sich Blogger im Rahmen der ersten Konferenz für literarische Blogger mit Verlagsvertretern zu aktuellen Kommunikationswegen aus.

Praxisnahe Themen für Bildung und Leseförderung diskutierten Lehrer und Erzieher im Messeschwerpunkt Fokus Bildung. Beim ersten Musiklehrertag, dem deutschen Lehrertag, dem Kita-Symposium oder einem der zahlreichen Workshops wurden praktische Bildungsansätze vorgestellt.

Preis der Leipziger Buchmesse für Guntram Vesper, Jürgen Goldstein und Brigitte Döbert

Mit einem schlichten „Vielen Dank“ nahm der sichtbar überraschte Guntram Vesper den Preis der Leipziger Buchmesse entgegen. Für sein Werk Frohburg (Schöffling & Co.) erhielt der Autor den begehrten Literaturpreis. In der Kategorie Sachbuch/Essayistik wurde Jürgen Goldstein für „Georg Forster. Zwischen Freiheit und Naturgewalt“ (Matthes & Seitz) ausgezeichnet, in der Kategorie Übersetzung Brigitte Döbert für das Werk „Die Tutoren von Bora Ćosić“ (Schöffling & Co.) geehrt. Insgesamt fanden mehr als 30 Preisverleihungen im Rahmen der Leipziger Buchmesse statt, darunter der Leipziger Lesekompass oder der Kurt Wolff Preis. Sie gelten nunmehr als wichtiger Wegweiser für Lesefans und das Fachpublikum.

Die Kraft der Bilder: 96.000 Besucher auf der Manga-Comic-Con

Es war ein kreatives Fest. Zur dritten Manga-Comic-Con entdeckten 96.000 Besucher (2015: 93.000) die Welt der gezeichneten Geschichten. Im Fokus stand diesmal die deutsche Szene der Nachwuchszeichner. Junge Talente präsentierten eine wachsende sich zunehmend professionalisierende Szene. Darüber hinaus konnten die Besucher wieder zahlreiche Stars aus aller Welt in Leipzig entdecken: Zu Gast waren unter anderem die japanischen Manga-Stars Moe Yukimaru und Ken Akamatsu, die Ninjagruppe Hattori Hanzo and the Ninjas, die Simpsons-Zeichnerin Stephanie Gladden (USA) oder die Angry Birds-Zeichnerin Audrey Bussi (Frankreich).

Gastländer: 2017 Litauen, 2018 Rumänien

Mit großer Vorfreude auf das kommende Jahr präsentierte sich Litauen in Halle 4. Das baltische Land wird 2017 Gastland der Leipziger Buchmesse. Zum Auftakt stellten sich erste Autoren in Leipzig vor. Internationaler Besuch war auch am Messefreitag anzutreffen: Der rumänische Kulturminister Vlad Alexandrescu unterzeichnete am Messefreitag mit den Geschäftsführern der Leipziger Messe Martin Buhl-Wagner und Markus Geisenberger den Vertrag für den Gastlandauftritt 2018. Textquelle Pressestelle LP

Die Leipziger Buchmesse 2017 findet vom 23. bis 26. März statt.

Thomas Enger – ebooksofa hat alle seine Bücher gelesen!

Thomas Enger – ebooksofa hat alle seine Bücher gelesen!

—und ist wirklich begeistert- Norwegische Spannung der Extraklasse mit dem Online – Reporter Henning Juul.

Steckbrief des Autors Thomas Enger

Name: THOMAS ENGER

Geboren: 1973

Wohnhaft in: Oslo

Familienstand: liiert, zwei Kinder

Beruf: Schriftsteller, Journalist und Komponist