Bücher, Bücher, Bücher, die Leipziger Buchmesse 2018 war wieder ein Genuss

Die einzigartige Kraft der Worte

Vier Tage bestimmte die Leipziger Buchmesse den Puls der Bücherwelt

„Umarmen Sie Bücher“, wünschte sich Buchmessedirektor Oliver Zille frei nach
Kurt Tucholsky zur Eröffnungspressekonferenz. Trotz massiven Wintereinbruch
folgten 271.000 (2017: 285.000) Bücherfreunde seiner Aufforderung und suchten zur
Leipziger Buchmesse vom 15. bis 18. März 2018 die Nähe zu Büchern und
Büchermenschen. Alleine 197.000 (2017: 208.00) Besucher feierten auf dem
Leipziger Messegelände die Neuerscheinungen der 2.635 Aussteller aus 46 Ländern
(2017: 2.493 aus 43 Ländern).
Zu Europas größtem Lesefest „Leipzig liest“ luden 3.600 Mitwirkenden in 3.400 Veranstaltungen das Publikum zum Lauschen, Lesen und Debattieren ein. „Das geschriebene und gesprochene Wort entfaltete seine ganze Kraft zur Leipziger Buchmesse, die sich auch in Zeiten hitziger politische Debatten und kontroversen Diskussion als Hort des friedlichen Diskurses und der Meinungsfreiheit zeigte“, erklärt Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe.
„Die Leipziger Buchmesse hat in diesem Jahr wieder gezeigt, wie groß das Interesse am Buch und wie hoch seine gesellschaftliche Relevanz ist“,
so Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. „Bücher fördern den Dialog, den wir in unserer Gesellschaft mehr denn je benötigen. Verlage und Buchhandlungen setzen sich intensiv dafür ein, das Buch als Debattenanreger, zuverlässige Quelle für Information und Bildung und als Ruhepol in unserer Multitasking-Gesellschaft wieder stärker im Bewusstsein der Menschen zu verankern.“

Ort Internationaler Begegnungen

Rumänien – das Schwerpunktland der diesjährigen Buchmesse begeisterte das Publikum
in 70 Veranstaltungen. Knapp 50 Schriftsteller stellten unter der Überschrift
„Romania.Zoom in“ 40 Neuübersetzungen aus der vielfältigen literarischen Szene des
Landes vor. „Unser Weg zur Teilnahme als Ehrengastland der Leipziger Buchmesse war nicht leicht zu nehmen“, bilanziert Alexandru Popescu vom rumänischen Kulturinstitut.
„Aber heute schauen wir auf Dutzende von Übersetzungen rumänischer Werke ins
Deutsche, wir freuen uns über eine Lawine an Medien-Berichten und die breite öffentliche Rezeption des Literaturlands Rumänien, und wir sehen die großen Besucher-Ströme an unserem Buchmesse-Stand. Daher haben wir heute Anlass zu großer Freude und sind zuversichtlich, dass sich die rumänische Literatur am deutschsprachigen Buchmarkt auch in Zukunft stark behaupten wird.“ Viele der nach Leipzig angereisten Schriftsteller betonten die Bedeutung von Demokratie sowie von Presse- und Meinungsfreiheit, die sie in ihrer Heimat teils bedroht sehen.
Diese Werte spielten auch in den Debatten des Programmschwerpunktes „Europa21 –
Denk-Raum für die Gesellschaft von morgen“ eine Rolle. „Sind wir wirklich die Besten?“
fragten die 25 internationalen Gäste aus Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft und
Medien von „Europa21“. Sie diskutierten über Solidarität und Partnerschaft innerhalb
Europas sowie die unterschiedlichen Auffassungen von Geschichte und Zukunft des
Kontinentes. Die von dem Journalisten und Autor Mohamed Amjahid kuratierte
Veranstaltungsreihe wurde 2018 zum dritten und letzten Mal von der Robert Bosch
Stiftung und der Leipziger Buchmesse veranstaltet. „Aus dem Leben der Anderen“
erzählten die insgesamt 30 Autoren, die zur 10. Auflage der Themenreihe des
europäischen Netzwerkes für Literatur und Bücher TRADUKI, zu Gast waren. Zum
Jubiläum gratulierten Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, Michael Roth, die
albanische Kulturministerin Mirela Kumbaro-Furxhi und der österreichische Schriftsteller
Christoph Ransmayr.
„In den letzten vier Tagen sind wir Büchern und Büchermachern um die ganze Welt
gereist, sind Teil intensiver Begegnungen geworden und haben anregende Debatten
geführt. Dabei waren wir auch politisch wie noch nie zuvor. Schon im Vorfeld wurde das
Thema Meinungsfreiheit intensiv diskutiert. Die friedlichen, wenn auch lautstarken
Protestaktionen waren ein Zeichen dafür“, so Oliver Zille, Direktor der Leipziger
Buchmesse. „Insgesamt können wir nach diesen vier Tagen einmal mehr auf die Literatur vertrauen. Sie setzt sich ein – für Vielfalt und Toleranz. Und das freut mich sehr.“

Wir wollen reden! –

Großes Interesse am neuen Forum Politik- und Medienbildung
Die diesjährige Buchmesse war von politischen Debatten geprägt wie kaum eine
Veranstaltung zuvor. Auch in Halle 2 wurde im neuen Forum Politik- und Medienbildung
lebhaft debattiert. You-Tube-Stars, Politiker und Influencer stellten immer wieder die
Frage: Wie können sich junge Menschen stärker in die Ausgestaltung unserer Demokratie einbringen? Gemeinsam mit Kindern- und Jugendlichen entwickelten sie spannende Entwürfe für das gesellschaftliche Miteinander.

Literatur live! – Begegnung mit dem Wort

Eine wahrhaft lebendige Umarmung mit dem Buch war beim Lesefest Leipzig liest zu
erleben. 3.600 Mitwirkende präsentierten ihre aktuellen Werke und luden Besucher in
fantastische, spannende oder unterhaltsame Welten ein. Hautnah konnten Literaturfans
Autoren, ob Debütant oder weltberühmt und preisgekrönt, begegnen. Dazu gehörten auch ausgezeichnete Autoren wie die Gewinner des Preises der Leipziger Buchmesse 2018.
Für ihre herausragenden Werke wurden in diesem Jahr gleich vier Autoren prämiert. In
der Kategorie Übersetzung erhielten Sabine Stöhr und Juri Durkot den Preis für ihre
gemeinsame Übersetzungsleistung, Karl Schloegel wurde in der Kategorie Sachbuch
ausgezeichnet. In der Kategorie Belletristik erhielt Esther Kinsky den Preis der Leipziger
Buchmesse.

Manga-Comic-Con erlebt erfolgreiche 5. Auflage   

Eine besonders bunte Welt der Literatur öffnete sich einmal mehr in Halle 1. Zur 5.
Auflage der Manga-Comic-Con kamen 104.000 Besucher (2017: 105.000 Besucher). Die zahlreichen Ehrengäste feierten mit den tausenden Cosplayfans ausgelassen den runden Geburtstag der Convention und zeigten einmal mehr, wie vielschichtig und
leidenschaftlich die Welt der Geschichten ist.

Die Buchwelt von Morgen: Fachbranche diskutiert Zukunftsthemen

Für den gestressten Messebesucher gab es in Halle 4 direkt Abhilfe. Am Stand der
Niederlanden und Flandern verschrieb der Buchdoktor – je nach Leiden der Besucher –
das passende Werk. Der Auftritt war einer von vielen innovativen Angeboten, Literatur
ganz anders zu entdecken. Mehr davon gab es in Halle 5 im Neuland 2.0. insgesamt 13
Unternehmen zeigten hier, ihre Businessideen für die Buchbranche von morgen. Mit über 1.000 Veranstaltung war die Leipziger Buchmesse einmal mehr Treffpunkt der
Fachbranche. Mit spannenden Veranstaltungen wie der Autorenrunde, dem
bücher.macher-Forum oder dem Deutschen Lehrertag stellten Experten die Themen der Zukunft vor.
Die kommende Leipziger Buchmesse, 25. Leipziger Antiquariatsmesse und
6. Manga-Comic-Con finden vom 21. bis 24. März 2019 statt. Gastland der Leipziger
Buchmesse 2019 ist Tschechien,
Textquelle: Pressestelle Leipziger Buchmesse

Die Vergessenen von Ellen Sandberg

Die Vergessenen von Ellen Sandberg

Erschienen im Penguin Verlag

Die Vergessenen…. Nichts wird vergessen…auch wenn es Jahrzehnte überdauert…..

Als sehr großer Fan von Inge Löhnig war ich wirklich gespannt, was mich nun mit diesem Roman: Die Vergessenen erwartet. Der Grund ist, dass die Autorin Inge Löhnig, dieses mal in ein anderes Genre hineinschlüpft, wie auch in einen anderen „Künstlernamen“, nämlich Ellen Sandberg. Die Neugierde wuchs eindeutig, da dieses Buch von den grauenhaften Verbrechen der Vergangenheit handelt. Ist anundfürsich gar nicht mein Lesestoff, aber es konnte bei diesen Voraussetzungen nur gut werden.

Um es gleich vorweg zu nehmen:

Das ca. 512 Seiten starke Buch/Roman: Die Vergessenen, fesselte mich von der ersten Zeile an! Es war kein halten – dieses Buch hat mich sogleich gefesselt und es blieb so bis zum Ende. Vor allem das Ende verspricht evtl. noch einen Folgeroman, obwohl diese Handlung abgeschlossen ist.- Würde mich wirklich sehr freuen.,

Aber zum Roman – Die Vergessenen,  zurück. Die Autorin verknüpft Gegenwart mit der Vergangenheit. Es geht um Kriegsverbrechen, Euthanasie im Dritten Reich, falsches Schweigen, Rache und Gerechtigkeit. Dem Leser wird beim Lesen anfangs schon einiges zugemutet, da das Springen von Vergangenheit und Gegenwart ineinander übergeht. Beide Themen schockieren, oder besser gesagt unglaublich grausam und doch sind beide Erzählungen so spannend und authentisch, dass dies auch gut und gerne in zwei Romanen gepasst hätte. Aber o.k. Man liest sich ein und wie ich schon erwähnte, bekommt man nicht genug…..Die Spannung steigt von Zeile zu Zeile.

Überzeugen Sie sich persönlich – Kaufen Sie dieses Buch, es ist wirklich eine Empfehlung.Für mich war es das beste Buch, sprich Roman bis jetzt in diesem Jahr…..

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Erschienen ist das Bucht im Penguin – Verlag

Frankfurter Buchmesse: Ort politischer Auseinandersetzung und Meinungsfreiheit

Frankfurter Buchmesse: Ort politischer Auseinandersetzung und Meinungsfreiheit

Gastredner Markus Dohle: Verlagsbranche muss neue Wege zu den Lesern finden

Frankfurt, 10.10.2017 – Wenige Stunden bevor Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Emmanuel Macron gemeinsam mit weiteren Würdenträgern aus dem In- und Ausland und in Anwesenheit zahlreicher Literaten, Künstler, Schauspieler und Verleger die Eröffnungsfeier der 69. Frankfurter Buchmesse zu einem Gipfeltreffen internationaler Kulturschaffender adeln, zeichnet Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, ein dynamisches Bild sowohl des traditionellen Buchmarktes als auch der angrenzenden Branchen, deren Vertreter immer zahlreicher ihren Weg nach Frankfurt finden. Gleichzeitig ist die Frankfurter Buchmesse mehr denn je ein Forum, auf dem das Weltgeschehen reflektiert wird und Autoren und politische Aktivisten eine Bühne für ihr Anliegen finden.

„Wir liberal-demokratisch gesinnten Büchermenschen müssen in Zeiten, in denen giftige Narrative Hochkonjunktur haben und die Verbreitung von Angst und Hass wieder gesellschaftsfähig wird, mit attraktiveren Gegenentwürfen antworten,“ sagte Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse heute auf der Eröffnungspressekonferenz. „Die Frankfurter Buchmesse bringt Menschen zusammen, die eine Vielzahl von unterschiedlichen Meinungen vertreten. Sie ist deshalb bestens dazu geeignet, leidenschaftliche Diskussionen und Auseinandersetzungen zu beherbergen.“

In seiner Rede zur Entwicklung der internationalen Buchmärkte zeigte sich Markus Dohle, CEO des multinationalen Verlagskonzerns Penguin Random House, optimistisch: Seit dem Start der digitalen Transformation der Medienindustrie vor etwa 15 Jahren seien die Buchmärkte in den meisten Ländern langsam, aber kontinuierlich gewachsen. Die fundamentale Herausforderung der digitalen Transformation bestehe für die Verlagsbranche darin, neue Wege zu Leserinnen und Lesern zu finden. „Die Entwicklung und das Wachstum von E-Commerce für Bücher aller Formate erfordert ein verändertes Buchmarketing und die Fähigkeit, Nachfrage für unsere Bücher direkt und skaliert zu erzeugen“, so Dohle. Penguin Random House ist die größte Publikumsverlagsgruppe der Welt mit mehr als 250 Verlagen auf fünf Kontinenten.

Die Rolle der Buchbranche für eine freie, demokratische Gesellschaft stellte Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, heraus. „Das ist die Stunde der Buchbranche“, sagt er. In unruhigen Zeiten förderten Verlage und Buchhandlungen Dialog, verlässliche Information und Meinungsbildung. Dafür benötigten sie sichere Rahmenbedingungen. An die sich neu formierende Bundesregierung appellierte er daher: „Verbessern Sie die Rahmenbedingungen für eine unabhängige, lebendige und vielfältige Verlagslandschaft. Nur wenn Verlage für ihre Leistungen eine marktgerechte Vergütung erhalten und Planungssicherheit haben, können sie in Literatur und neue innovative Lese- und Vertriebsmodelle investieren. Es geht um nichts Geringeres als die Qualität unserer Bildung und die Unabhängigkeit der Verlage.“

Beim größten Treffen der internationalen Buch- und Medienbranche werden in diesem Jahr rund 7.300 Aussteller aus 102 Ländern erwartet – das ist eine weitere leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2017 ist Frankreich.

Die Buchmesse ist jedoch nicht nur ein zentraler Marktplatz für den Handel mit Lizenzen und geistigem Eigentum – mehr denn je wird sie als ein Ort frequentiert, an dem kulturpolitische Konzepte von relevanten, internationalen Akteuren diskutiert werden. So findet auf Einladung der französischen Kulturministerin Françoise Nyssen am Messemittwoch, 11. Oktober, erstmalig ein informelles Arbeitstreffen von Kulturminister/innen der Europäischen Union auf der Frankfurter Buchmesse statt. Auch Kulturstaatsministerin Monika Grütters wird daran teilnehmen.

Der THE ARTS+ Innovation Summit, ebenfalls am Messemittwoch, widmet sich der Frage: „Wie kann ein europäisches Innovationsnetzwerk für die Kultur- und Kreativwirtschaft funktionieren?“ Denn die Digitalisierung ermöglicht durch neue Technologien wie Augmented Reality, künstliche Intelligenz, Big Data oder 3D-Druck Innovationen und neue Geschäftsmodelle in allen Branchen. Der THE ARTS+ Innovation Summit bringt Kreative, Unternehmer, Start-ups, Förderer, Mittler und Politiker aus ganz Europa an einen Tisch.

Textquelle- Pressestelle Frankfurter Buchmesse

Sicherheit auf der Frankfurter Buchmesse 2017- ganz gross

Sicherheit auf der Frankfurter Buchmesse 2017- ganz gross
Keine Rucksäcke – große Vorfreude: Tipps für den sicheren Messebesuch

Das Thema Sicherheit hat bei der Frankfurter Buchmesse (11.-15. Oktober 2017) höchste Priorität. Auch in diesem Jahr unternimmt die Messeleitung alles, um den Ausstellern einen erfolgreichen und sicheren Messeauftritt zu ermöglichen. Fachbesucher und Besucher aus dem In- und Ausland können sich mit etwas Vorbereitung auf einen reibungslosen und sicheren Messebesuch freuen.

Um die Sicherheit der größten internationalen Buchmesse zu gewährleisten, stimmt sich das Team der Frankfurter Buchmesse eng mit verschiedenen Partnern ab: der Polizei Frankfurt, der Messe Frankfurt und einem ihr beauftragten, privaten Sicherheitsunternehmen sowie der städtischen Feuerwehr und den Rettungsdiensten. Die Sicherheitsvorkehrungen werden an die jeweils aktuelle Lage angepasst.

Gemeinsam mit den Partnern wurde ein Sicherheitskonzept für die Tage des Auf- und Abbaus sowie für die Messetage entwickelt. Während der Aufbautage und der gesamten Messezeit werden Fahrzeugkontrollen durchgeführt.

Besucher sollten sich auf Taschenkontrollen an allen Eingängen zum Messegelände einstellen: „Wir empfehlen, Rucksäcke oder Trolleys zuhause zu lassen, da dies die Wartezeiten am Eingang verlängern kann“, sagt Gabi Rauch-Kneer, Geschäftsleitung Messemanagement bei der Frankfurter Buchmesse. „Bitte planen Sie für Ihre morgendliche Anreise zur Messe genügend Zeit ein, da es zu Staus an den Eingängen kommen kann.“ Taschenmesser, Waffen, Nachbildungen von Waffen und auch Reizsprays müssen zuhause bleiben.

Darüber hinaus werden uniformierte Polizeibeamte und der Sicherheitsdienst in allen Messehallen während der Öffnungszeiten im Einsatz sein.

An zentraler Stelle auf dem Messegelände befindet sich das Operation and Security Centre, in dem Vertreter der Polizei, der Messe Frankfurt, des Ordnungsdienstes, der Feuerwehr und der Rettungsdienste den Verlauf der Messe auch per Videokameras überwachen und im engen Austausch mit den Einsatzkräften in den Hallen und auf dem Gelände sowie natürlich auch mit dem Büro der Messeleitung stehen.
Textquelle: Frankfurter Buchmesse

HASENJAGD – ein Schweden Krimi, der es in sich hat

 

HASENJAGD – ein Schweden Krimi, der es in sich hat

Autor Lars Keppler

ÜBERSETZT VON THORSTEN ALMS 

erschienen im Bastei-Lübbe Verlag

Lars Keppler ist ein Garant für gute Thriller. Ehrlich. Egal welche Bücher ich bis dato von ihm gelesen habe, Ob Der Hypnotiseur (Der Hypnotiseur, war sensationell erfolgreich und wurde in über 30 Sprachen übersetzt. ), Ich jage dich, Der Sandmann, Paganinis Fluch oder Flammenkinder. Jede, aber auch wirklich jede Ausgabe hat mich begeistert. O.K. Ich mag den Schreibstil von Lars Keppler, welcher einfach lesbar ist.
Er hat es raus den Leser sofort in seinen Bann zu ziehen.

Moment! Eine kleine Sache gibt es schon, gerade hier bei dem Buch Hasenjagd.
Ich hatte anfangs etwas Schwierigkeiten, denn dieses mal sind sehr viele Protagonisten mit im Spiel, welches leicht verwirrt – es zog sich am Anfang so dahin. Man muss schon aufpassen. Ab der Mitte war wieder alles beim „Alten“

Aber egal: Joona Linna der gutaussehende Mann, ermittelt in seinem 6. Fall und schon alleine wegen ihm ist das Buch lesenswert. Er hat das gewisse Etwas, was den Leser mit ins Geschehen zieht. Und da ist da auch die Spezialagentin Saga Bauer. Bildhübsch und clever. Beide spielen perfekt miteinander.

Hier ein kurzer Einblick in Geschehen des Buches HASENJAGD

Textquelle: Bastei-Lübbe Verlag

Stockholm. In einem wohlhabenden Viertel geschieht ein bestialischer Mord. Die Polizei ist gleich vor Ort, hält den Fall jedoch geheim. Sie kontaktiert Joona Linna, der momentan seine Gefängnisstrafe absitzt. Bei einem geheimen Treffen bittet man ihn, die Mörderjagd aus dem Gefängnis heraus zu leiten. Als er merkt, dass man ihm Fakten vorenthält, ist es bereits zu spät. Er ist schon zu sehr in den Fall verwickelt, um auszusteigen. Von nun an ist er auf sich gestellt – und eine für ihn lebensgefährliche Jagd beginnt.

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Hasenjagd ist ein brutaler aber wirklich lesenswerter Thriller für alle Menschen mit starken Nerven.
Es geht
ab und an schon hart zu. Wie schon erwähnt ich mag alle 6 Ausgaben von Lars Keppler, aber ich bin auch ein Thriller Fan – mich erschüttert so rasch nichts. Warte schon auf die Nummer 7

 

HASENJAGD – Jetzt bestellen – morgen da!

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P.S.
Lars Kepler ist das Pseudonym der Eheleute Alexandra Coelho Ahndoril und Alexander Ahndoril. 

Der Preis der Leipziger Buchmesse 2017 geht an

Der Preis der Leipziger Buchmesse 2017 geht an:

Natascha Wodin, Barbara Stollberg-Rilinger und Eva Lüdi Kong

Die Preisträger 2017 stehen fest: Natascha Wodin, Barbara Stollberg-Rilinger und Eva Lüdi Kong erhielten heute in Leipzig den Preis der Leipziger Buchmesse 2017 in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung. Die Jury des Preises der Leipziger Buchmesse unter der Leitung von Kristina Maidt-Zinke hatte insgesamt 365 Werke von 106 Verlagen zur Auswahl.

Kategorie Belletristik

Natascha Wodin | Sie kam aus Mariupol | Rowohlt

Zur Begründung

In „Sie kam aus Mariupol“ forscht Natascha Wodin nach den Lebensspuren ihrer ukrainischen Mutter Jewgenia – und stößt auf das Schicksal ihrer Tante Lidia. Während die Mutter 1943 mit ihrem russischen Mann als Zwangsarbeiterin in ein Leipziger Montagewerk für Kriegsflugzeuge verschleppt wurde, kam die Tante zehn Jahre zuvor in ein sowjetisches Straflager. Das ist die ungeheuerliche Parallelität, die die Familiengeschichte zerteilt. „Sie kam aus Mariupol“ ist nicht aus einem Guss, weil es angesichts der Brüche des 20. Jahrhunderts gar nicht aus einem Guss sein kann. In vier hart gefügten Teilen treibt es aus unterschiedlichen Richtungen seine Stollen durch ein Massiv kollektiver und individueller Gewalt. Dieses Buch trägt auch ausdrücklich nicht die Bezeichnung Roman. Doch an der Grenze von Fiktion und Nichtfiktion, wo es angesiedelt ist, betreibt es autobiografisches Schreiben mit einem hohen Maß an Selbstreflexion und romanhaftes Schreiben auf der Grundlage von Lidias Tagebüchern. In diesem genreüberschreitenden Sinn ist es unerhört zeitgenössisch. Erinnerungsarbeit als Widerstand gegen das eigene Zerbrechen: Die Rettung, die sich Natascha Wodin davon erhofft, bleibt aus. Aber die Tapferkeit, mit der sie den Dämonen ins Gesicht sieht, die sie bannen muss, hat auch etwas ungemein Ermutigendes. Davon kann sich jeder Leser von „Sie kam aus Mariupol“ überzeugen.

Die Autorin

Natascha Wodin, 1945 in Fürth geboren, ist seit 1981 freie Schriftstellerin und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt für das Manuskript von „Sie kam aus Mariupol“ mit dem Alfred-Döblin-Preis 2015. In ihren Werken setzt sich Natascha Wodin vor allem mit dem Thema der Entwurzelung, Fremdheit und Ortlosigkeit auseinander. Zuletzt erschienen sind „Nachtgeschwister“ (Kunstmann, 2009) und „Alter, fremdes Land“ (Jung und Jung, 2014).

Kategorie Sachbuch/Essayistik

Barbara Stollberg-Rilinger | Maria Theresia | C.H. Beck

Zur Begründung

Barbara Stollberg-Rilingers große Biographie über die Habsburgerin ist tatsächlich bahnbrechend: Zum einen rückt sie eine der bedeutenden Gestalten in der europäischen Geschichte endlich in das ihr gebührende Licht. Und dieses Licht ist postmodern, so wie sie es selber formuliert. Sie sucht nicht die geheime Wurzel, den Generalschlüssel zur Person, so wie es viele Autoren oft genug versuchen und sich dabei selber täuschen. Sie beschreibt stattdessen dieses Leben als Inszenierung eines Spiels in vielen verschiedenen, aber gleichzeitigen Rollen. Natürlich kommt auch die Liebende vor, die Frau, die Mutter von 16 Kindern, Wut, Enttäuschung, Tränen. Aber Barbara Stollberg-Rilinger stützt sich nie auf die morsche Krücke der Psychologisierung. Es gelingt der Autorin, eine ganze Epoche durch diese Gestalt zu erschließen. Unzählige Quellen werden bezwingend von ihr arrangiert und gedeutet, Barbara Stollberg-Rilingers Stil ist glänzend, von dezenter Eleganz. Maria Theresia ist keine Angela Merkel des 18. Jahrhunderts. Aber diese Biographie schärft dennoch unseren Blick auf Rituale und Zeremonien heute und deren Logiken. Die symbolische Ordnung und die Welt der Zeichen in unserer Gegenwart des 21. Jahrhunderts: Sie sieht man nach der Lektüre präziser, unbestechlicher gleichsam in einem anderen Licht. Mit dem Begriff „Meisterwerk“ sollte man ja lieber sorgsam haushalten. Aber manchmal wäre es ein sachlicher Irrtum, das M-Wort nicht auszusprechen. Also: Diese Biographie ist ein Meisterinnenwerk.

Die Autorin

Barbara Stollberg-Rilinger, 1955 geboren, lehrt als Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Münster. Sie wurde für ihre Forschung mehrmals ausgezeichnet, u. a. mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis. Sie veröffentlichte Monographien und Studienbücher, zuletzt „Rituale“ (Campus Verlag, 2013) und „Des Kaisers alte Kleider: Verfassungsgeschichte und Symbolsprache des Alten Reiches“ (C.H.Beck, 2013).

Kategorie Übersetzung

Eva Lüdi Kong | Die Reise in den Westen | Reclam

Zur Begründung

„Die Reise in den Westen“ ist das wohl bedeutendste, in jedem Fall das populärste Buch der chinesischen Literatur. Bis heute lebt es fort in Mangas, Filmen, Computerspielen. Wann das Buch entstand, wer sein Autor ist, das weiß man nicht; in seiner heutigen Fassung ist es rund 400 Jahre alt. Dieses Buch hat es bislang auf Deutsch nicht gegeben, höchstens in kleineren Auszügen. Dass es nun in seiner ganzen Fülle und Vielfalt vorliegt, ist das Verdienst von Eva Lüdi Kong. Es war ein Werk der Liebe, das viele Jahre in Anspruch nahm. Sie hat es in ein modernes, lebendiges Deutsch gebracht; aber sie hat noch mehr getan als das. Die vielen uns Europäern unverständlichen Aspekte hat sie durch einen umfangreichen Apparat erschlossen und den Kosmos der chinesischen Kultur zugänglich gemacht, mit all seinen konfuzianischen, buddhistischen, daoistischen, alchemistischen Traditionen. Frau Lüdi Kong hat 25 Jahre in China gelebt, und ohne ihre profunden Kenntnisse, Geduld und Begeisterung hätte dieses außerordentliche Projekt nicht gelingen können. Nicht nur von einer Sprache in die andere hat sie übersetzt, sondern einen Abgrund der Zeiten und Denkungsarten überbrückt, treu dem wahren Begriff der Weltliteratur als einer Literatur aus der ganzen Welt für die ganze Welt.

Die Autorin

Eva Lüdi Kong wurde 1968 in Biel/Bienne in der Schweiz geboren. Bereits während ihres Studiums der Sinologie in Zürich sowie der Chinesischen Kalligrafie, der Kunst und der Klassischen Chinesischen Literatur in Hangzhou war sie als Sprachlehrerin, Dolmetscherin und Übersetzerin tätig. Sie lebte 25 Jahre in China, arbeitete in Lehre und Forschung und widmet sich bis heute vorrangig der Übersetzung und Kulturvermittlung.

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2017 waren:

– in der Kategorie Belletristik

• Lukas Bärfuss: „Hagard“ (Wallstein Verlag)

• Brigitte Kronauer: „Der Scheik von Aachen“ (Klett-Cotta)

• Steffen Popp: „118“ (Kookbooks)

• Anne Weber: „Kirio“ (S. Fischer)

• Natascha Wodin: „Sie kam aus Mariupol“ (Rowohlt)

– in der Kategorie Sachbuch/Essayistik

• Leonhard Horowski: „Das Europa der Könige“ (Rowohlt)

• Klaus Reichert: „Wolkendienst“ (S. Fischer)

• Jörg Später: „Siegfried Kracauer“ (Suhrkamp)

• Barbara Stollberg-Rilinger: „Maria Theresia. Die Kaiserin in ihrer Zeit” (C.H.Beck)

• Volker Weiß: „Die autoritäre Revolte“ (Klett-Cotta)

– in der Kategorie Übersetzung

• Holger Fock, Sabine Müller: übersetzten aus dem Französischen „Kompass" von Mathias Énard (Hanser Berlin)

• Gregor Hens: übersetzte aus dem Englischen „Shark“ von Will Self (Hoffmann und Campe)

• Gabriele Leupold: übersetzte aus dem Russischen „Die Baugrube“ von Andrej Platonow (Suhrkamp)

• Eva Lüdi Kong: übersetzte aus dem Chinesischen „Die Reise in den Westen“ (Reclam)

• Petra Strien: übersetzte aus dem Spanischen „Die Irrfahrten von Persiles und Sigismunda“ von Miguel de Cervantes (Die Andere Bibliothek)

Über den Preis der Leipziger Buchmesse

Der mit 60.000 Euro dotierte Preis der Leipziger Buchmesse wird in diesem Jahr zum 13. Mal vergeben und ehrt herausragende Neuerscheinungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung. Die Preisverleihung fand am ersten Messetag, dem 23. März, in der Glashalle der Leipziger Messe statt. Der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig unterstützen den Preis der Leipziger Buchmesse. Partner des Preises ist das Literarische Colloquium Berlin (LCB). Medienpartner sind das Magazin buchjournal, Cicero und Deutschlandradio Kultur.

Textquelle: Ruth Justen
Pressesprecherin Leipziger Buchmesse 
im Auftrag der Leipziger Messe

Beauty Detox Power von Kimberly Snyder

Beauty Detox Power von Kimberly Snyder

Die ultimative Nahrung für Leib und Seele

Autorin: Kimberly Snyder

erschienen im südwest – Verlag

Paperback, Klappenbroschur, 352 Seiten, 17,2 x 23,5 cm
ca. 80 Farbfotos

Mensch Kimberly!, von Dir kommt man aber wirklich nicht los.

Nach zwei sehr erfolgreichen Ausgaben, ( Der Beauty Detox Plan und Beauty Detox Foods ) erschien jetzt ihr drittes Buch. Titel: Beauty Detox Power.

Wie schon bei den Vorgängern, das Cover erfrischend gelungen.

Die Autorin selbst  ist „dieeeeeee“ Ernährungsberaterin der gesamten Hollywood-Prominenz und so langsam schwappt Ihre Philosophie zu uns nach Deutschland. Die Menschen sind fasziniert von dem Mensch Snyder, deren Einstellung und Meinungen zu Themen wie Schönheit und Gesundheit.

 

Gut, ich gestehe, mich hat sie noch nicht so fesseln können, dennoch sind Ihre Bücher eine Quelle von Informationen zu meinem Leben, wie ich mich ernähren sollte, mein mentales Verhalten und und und. Einige sehr positive Erkenntnisse konnte ich schon umsetzen.

Mir gefällt der Schreibstil von Ihr und wie Sie die Bücher / Ratgeber umsetzt. Immer wieder finden wir wahre Geschichten von ganz normalen Menschen im Buch. Gut manches ist mir to mutch, wie Herzchakra oder Kraft – Tipps. (Und damit ist nicht Krafttraining gemeint.)

Aber egal! Jeder Mensch kann das für sich beste aus dem Buch: Beauty Detox Power heraus suchen. Persönlich mag ich Ihre Rezepte. Sehr ausgefallen – gut beschrieben – einfach nach zu kochen.

Eine Entscheidung, ob Sie sich das Buch kaufen, bzw. darauf einlassen, möchte ich heute nicht treffen. Nein, im Gegenteil, ich sage lieber, sehen Sie sich das Buch in Ihrer Lieblingsbücherei erst an. Entscheiden Sie dann oder Sie sind ein Fan von Kimberly, ja dann brauchen Sie es für die Kimbery Snyder Sammlung unbedingt.

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Der südwest – Verlag meint zum Buch: Beauty Detox Power:

Textquelle: südwestverlag

Der dritte Titel der Bestseller-Autorin ist bereits jetzt in den USA ein großer Erfolg. Mit diesem Buch geht sie weit über den Bereich klassischer Ernährungsratgeber hinaus und zeigt, was für sie noch alles zu einem ganzheitlichen Gesundheitskonzept dazugehört: genaues Wissen, warum wir was eigentlich essen, wie wir auch mental in Balance kommen, um unseren Körper und seine Bedürfnisse besser zu verstehen und wie wir mit Yoga, Meditation und Chakra-Arbeit zu mehr Ausgeglichenheit finden. Natürlich gibt es auch in diesem Buch wieder zahlreiche neue Rezepte für eine gesunde Power-Ernährung.